Red Bug Charity

Vor kurzem habe ich diese Charity entdeckt und ich freue mich sehr, sie euch vorstellen zu dürfen. Denn es ist wirklich ein wunderbares Projekt, dass man einfach als Blogger unterstützen muss. Aber damit ihr wisst, worüber ich rede: Grundsätzlich geht es darum, dass gemeinsam mit einigen Autoren ein Buch für einen guten Zweck erstellt wird. Aber am besten beschreiben es die Worte von Red Bug Books selbst.

 

Einer der guten Vorsätze von Red Bug Books für das Jahr 2014 war ein Charity Projekt für Jugendliche. Was lag da näher, als ein Buch zu machen. Und was hätte da mehr Sinn gemacht, als Jugendbuchautoren zu fragen, ob sie Lust haben, etwas dafür zu schreiben. Und was fehlt dann noch, damit es ein schönes Projekt wird? Genau – Buchblogger.

Red Bug Books wird am 6. Dezember 2014 ein Buch mit Gedichten und Geschichen von zehn Jugendbuchautoren veröffentlichen. Der Erlös geht an eine gemeinnützigen Jugendbuchorganisation und Buchblogger werden helfen, das Projekt bekannt zu machen.

Ab Juli 2014 werden wir bekannt geben, welche Autoren dabei sind. Mit Hilfe von euch allen wollen wir ein schönes Cover finden und eine Organisation auswählen, an die der Erlös des Buches schließlich gehen wird.

 

Ihr wollt die Idee auch unterstützen? Dann meldet euch doch bei Red Book Books unter: mail@redbug-books.com . Gebt eure Blogadresse an, und dass ihr mitmachen wollt. Außerdem gibt es eine Facebookseite und einen eigenen Blog zu dem Charity-Projekt! Aber, was sich Neues ereignet, werde ich selbstverständlich auch hier berichten. 

Noch eine Bitte: Helft, verbreitet die Red Bug Charity und macht auch mit! Fragen dürft ihr selbstverständlich auch hier stellen!

 


Die Autoren


Antonia Michaelis

"Es geht los! Ab jetzt verraten wir – nach und nach – die zehn Autoren, die am Red Bug Charity Projekt beteiligt sind. Die erste Autorin ist … tadadada: Antonia Michaelis. Antonia war die Erste, die ich gefragt habe und sie war auch die Erste, die sofort zugesagt hat. “Ruf mich an!” Ich glaube, hätte sie “Nein” gesagt, hätte ich sofort alles hingeworfen, also muss ich hier noch einmal ganz laut DANKE sagen. Wir haben uns unterhalten, sind von einem Thema aufs nächste gekommen und auch zu etwas, was die meisten vielleicht nicht von Antonia wissen, obwohl man es auf ihrer Website gleich auf der Startseite erfahren kann. ”Berlin, wir danken!”, Ich fühle mich sofort angesprochen, dabei es geht weniger um meine Stadt als um das Musical “Rauswählen”, das Antonia geschrieben hat und welches vor kurzem in Berlin aufgeführt wurde. Aber wenn ich sage: “geschrieben hat”, dann ist das eine große Untertreibung, denn es ist ein Herzensprojekt, bei dem sie ganz und gar beteiligt war. Das ist wohl typisch für Antonia, sie macht alles mit vollem Einsatz, ernsthaft, engagiert, leidenschaftlich. So muss man auch ihre Bücher lesen (ja, ich habe absichtlich “muss” geschrieben), aufmerksam und wach, denn es geht nie um ganz einfache Geschichten und daher ist auch die Sprache besonders. Das Tuch, das sie auf den meisten Fotos um den Kopf geschlugen hat, und das Stirnpierching (das zwar nur ein Aufkleber ist) auf dem dritten Auge – für mich ist Antonia wie eine nomadische Wüstenbewohnerin, die nach ihren Aufenthalten in Südindien, Nepal und Peru nun für immer einen Blick von außen auf die westliche Gesellschaft haben wird. (Ich kann mir nicht vorstellen, sie in einem Shoppingcenter zu treffen. Nein. Unmöglich.)  Zu dem Charitybuch steuert sie eine Kurzgeschichte bei. Wobei … kurz? Weil sie, wie sie selber sagt, immer mehr schreibt als geplant, hoffen wir, dass diese Geschichte schön lang wird. Da hätten wir alle nichts dagegen, oder? Wer sich schon mal einstimmen will, der kann mit dem “Märchenerzähler” anfangen, dem Jugendroman, mit dem sie für den Jugendliteraturpreis nominiert war, einen Preis, den ich ihr sofort gegeben hätte. Nächstes Mal!

 

Aktuelle Veröffentlichungen für junge Erwachsene und Erwachsene:

 

„Paradies für alle“, 2013 bei Knaur

„Nashville oder das Wolfsspiel“, 2013 bei Oetinger

„Friedhofskind“, 2014 bei Emons

„Niemand liebt November“, 2014 bei Oetinger

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Quellehttp://www.redbug-culture.com/blog/2014/07/red-bug-charity-antonia-michaelis/

 

Interview mit Antonia Michaelis:

 

"Jep, sie hat es doch noch getan. Interview! Ich hatte da nämlich ein paar Fragen, wobei ich die ersten drei immer Autoren stelle, wenn ich die Möglichkeit dazu habe, da sie mich selber besonders interessieren.

 

K: Manchmal sind einem die eigene Buchcharaktere näher als reale Menschen. Welcher deiner Protagonisten kann dich nachts um 2 Uhr anrufen und um Hilfe bitten?

 

A: Auweia. Das machen die dauernd. Können sie ALLE gut. Und: nervt. Ich habe meistens keine Antwort für sie …

 

K: Und mit wem deiner Protagonisten würdest du einen – eher gefährlichen – Abenteuerurlaub unternehmen? Kurz: wem vertraust du, wer gibt dir Sicherheit?

 

A: Das ist jetzt mal wieder so eine Frage, die auf den Protagonisten-der-ein-Vorbild-ist angelegt ist, glaube ich. Meine sind ja eher das Gegenteil. Vielleicht Annas Vater Magnus? Aber ich würde mich in diesem Urlaub totlangweilen.Wozu soll ich mit jemandem in den Urlaub fahren, der mir Sicherheit gibt? Dann bleibe ich zu Hause. (Obwohl. Bei uns zu Hause, hm, vielleicht eher nicht. Im Briefkasten ist gerade ein Wespennest eingezogen und der Strom oder das Telefon fallen häufiger mal aus … blöd wirklich, dass Wespen auch ohne Strom funktionieren)

 

K: Und wenn du eine/n deiner Protagonisten zum Leben erwecken könnest – Wer wäre das?

 

A: Wie – von den Toten? Die sind ja irgendwie am Ende immer tot, in der Bücherwelt heißt es schon (würde jedenfalls Thursday Next jetzt sagen): Wenn die Michaelis ´n Buch über dich schreibt, das ist so gut wie ein Todesurteil … also Abel noch mal unter den Lebenden … nee, zu gefährlich, garantiert tickt der wieder aus … Nashville vielleicht?

 

K: Was ich nicht von dir wusste ist, dass du sehr aktiv in einer Jugendtheatertruppe mitarbeitetst und Stücke schreibst. Was ist dir wichtig daran?

 

A: Förderschüler! Die abgeschriebenen, aufgegebenen Kids …quasi unsere NPD von morgen. Da versuchen wir (nicht nur ich allein, wir sind ein Team), dagegen zu arbeiten, ohne es den Beteiligten zu sagen. Den Kids und dem Ottonormalzuschauer zu zeigen, dass die Kids wahnsinnig toll sind. Keine Ahnung, ob das was bringt. Spaß in jedem Fall, und ich glaube, alle vom letzten Projekt können jetzt Auto fahren. Jedenfalls im Wald. Singen natürlich auch, und schauspielen sowieso. Wer “November” liest, weiß, was ich mit den aufgegebenen Kindern meine …

 

K: Spielen deine Kinder mit?

 

A: Äh, wie? Meine Kinder können zwar fast alle Musicallieder (ein bisschen), aber sie sind 3 und halb 6, also, nein, eher nicht. Theater mach ich mit 5. bis 10. Klasse und Erwachsenen. Wobei wir neulich ein Ministück in der Kirche mit ganz kleinen Kindern gemacht haben, der Chor der alten Damen sang dazu, das war eigentlich einen Blog wert, aber ich schreibe ja keinen Blog mehr.

 

K: Wie unterscheidet sich für dich das Schreiben eines Theaterstückes vom Schreiben eines Romans?

 

A: Theata is kürza.

 

 … Jenau :)

 

Was da alles an Theaterstücke, Büchern und Preisen von Antonia zusammengekommen ist, kann man auch hier nachlesen. Wow, ist ja echt viel …

 

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Quelle: http://www.redbug-culture.com/blog/2014/07/antonia-michaelis-ein-interview/

 

 


Johannes Groschupf

Der zeite Autor,der bei der Charity mitmacht, ist jetzt auch enthüllt: Und es handelt sich um Johannes Groschupf! Da ich bisher noch keines seiner Bücher gelesen habe, muss ich das unbedingt nachholen. ;) 

Hier zu seinem Lebenslauf:

 

JohannesGroschupf, 1963 in Braunschweig geboren, Studium der Germanistik, Publizistik,Amerikanistik, lebt in Berlin.

 

FreierJournalist für Die Zeit, FAZ, Tagesspiegel, Berliner Zeitung u.a.

 

1999 Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“.

2005 Roman„Zu weit draußen“,

2009 Roman„Hinterhofhelden“ (beide Eichborn-Verlag Frankfurt).

2013 Jugendroman „Lost Places“ Oetinger-Verlag, Hamburg)

2014 Jugendthriller „Der Zorn des Lammes“ (Oetinger-Verlag, Hamburg)

 

Ein Interview mit Johannes Groschupf:

 


Zweiter Autor *zong*: Johannes Groschupf. Wie ihr vielleicht bemerkt, habe ich mich auf der Suche nach AutorInnen erstmal in meiner Autorenumgebung umgesehen. Kurz gesagt: In meinem Verlag. Mit Johannes verbindet mich sogar die gleiche Lektorin bei Oetinger und als dann auch noch sein Thriller “Der Zorn des Lammes” veröffentlicht wurde und ich wusste, ein Jahr später bin ich auf dem gleichen Programmplatz, dachte ich mir, Schwester, den kannst du fragen. Dazu kommt, dass er in Berlin wohnt und auch noch ziemlich abgefahren über Berlin schreibt. Leseempfehlung: “Lost Places“, ein Berlin-Krimi mit dem er für den HansJörg-Martin Preis 2014 nominiert war. Also lesen. Okay, genug geschwärmt, jetzt geht es gleich zu den Fragen, die ich ihm gestellt habe. Die ersten drei, die ich immer gerne stelle, die weiteren aus persönlicher Neugierde.

 

K: Manchmal sind einem die eigene Buchcharaktere näher als reale Menschen. Welcher deiner Buchcharaktere kann dich nachts um 2 Uhr anrufen und um deine Hilfe bitten?

 

J: Jazz könnte jederzeit gern anrufen, aber sie braucht keine Hilfe mehr. Lennart würde wohl anrufen und dann nicht mehr wissen, was er eigentlich will. Herr Pilarski bitte nicht! Phil und Marlene, wann immer sie wollen, was immer sie brauchen. Eigentlich wäre es mir lieber, ich wäre derjenige, der anrufen dürfte. Nicht unbedingt um zwei Uhr nachts, doch hin und wieder wüste ich schon gern, was aus ihnen allen geworden ist.

 

K: Und mit wem deiner Protagonisten würdest du einen – eher gefährlichen – Abenteuerurlaub unternehmen? Kurz: wem vertraust du, wer gibt dir Sicherheit?

 

J: Jan Grahn (aus “zu weit draußen”), wenn es wirklich gefährlich wird. Eine Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn würde ich mit vielen meiner Figuren machen. Oder den Highway 61 hinunter nach New Orleans.

 

K: Tja, nun die unausweichliche Frage: Wenn du eine/n zum Leben erwecken könnest – Wer wäre das?

 

J: Moe. Aber eigentlich gibt es sie schon.

 

K: Ich mochte “Lost Places”. Thema, Titel, Cover perfekt und natürlich die Locations! Ah, Berlin. Was ist dein Lieblingsbezirk in Berlin?

 

J: Neukölln. Die ehrliche Haut unter den Berliner Bezirken. Kenne ich seit den Achtziger Jahren, als es noch sehr urberlinisch war, Arbeitergegend, Hinterhofnachbarschaften, kleine Läden, schlagfertige und hilfsbereite Menschen. Hat sich unterdessen sehr gewandelt, ist teilweise heruntergekommen, teilweise aber auch hip geworden, Spielfeld für die nachwachsenden Generationen.

 

K: Wo wohnst du in Berlin und was schätzt du an deinem Kiez?

 

J: In Kreuzberg. Vermutlich der meistgehasste Bezirk in Berlin. Ich habe lange im “besseren” Teil 61 gelebt und mag jetzt auch den wilderen Teil 36. Was ich mag: den Landwehrkanal, Bergmannstraße und Oranienstraße, die zahlreichen und völlig unterschiedlichen Milieus. (Oh, hier muss ich eine Anmerkung machen: Hassen? Nein, glaube ich nicht. Da ich sowohl in 36 als auch 61 gewohnt habe – beide Teile sind cool!)

 

K: Beim “Zorn des Lammes” (You Tube Video zum Buch) geht es schon etwas härter zur Sache. Geht dir das auch so, dass man bei konfliktreicheren Themen auch mehr (mit)leidet als Autor?

 

J: Nein, das nimmt mich nicht besonders mit. Als ich meinen ersten Mord (als Milan seinen Konkurrenten um den Tellerwäscher-Job beseitigt) geschrieben habe, war ich verblüfft, wie frisch und ausgeruht ich mich danach gefühlt habe. Auch die Vergewaltigung zu schreiben war eher von Neugier und Spielfreude bestimmt. Beim Schreiben bin ich interessiert an dem, was geschieht, aber ich leide nicht darunter.

 

K: Wie gehst du beim Schreiben mit dem Konzept von Gut und Böse um?

 

J: Gut und Böse interessieren mich nicht so sehr, mir geht es eher um Wahrnehmungen. Was sehe ich? Was entgeht mir? Was glaube ich nur zu sehen? Wo sind meine Beschränkungen, weil ich festgefügen Mustern und Überzeugungen folge? Auch ein “böser” Charakter wie Milan ist interessant, weil seine Welt folgerichtig ist. Eddie, der in der Hackordnung der Bandidos nach oben kommen will, ist moralisch auch kein Wonneproppen, aber als Autor mochte ich ihn. Gerade die Jugendliteratur ist viel zu sehr von pädagogischen Konzepten bestimmt, die den Blick auf die Welt und die wirklichen Erfahrungen, die Jugendliche machen, verstellt.

 

K: Hast du beim Schreiben deiner Jugendbücher einen imaginären Leser? Deinen Sohn? Und gibst du das fertige Manuskript Freunden oder Familienmitgliedern zum lesen?

 

J: Einen imaginären Leser brauche ich nicht unbedingt, dafür aber eine Reihe realer Leser während des Schreibens. Bei “Lost Places” waren das tatsächlich mein Sohn und seine Leute, die auch ein gutes Gespür für den Kreuzberger Slang hatten. Beim “Zorn des Lammes” hatte ich eine Gruppe von Schülerinnen, die in Etappen mitgelesen und darüber mit mir diskutiert haben. Ich habe auch stets gute Erfahrungen mit Manuskript-Runden gemacht, bei denen sich Leute austauschen, die alle an Romanen schreiben, ihre Erfahrungen teilen, sich sachliche Kritik und Unterstützung geben.

 

K: Und zum Abschluss: Was kommt als nächstes (Buch)? Wird Berlin wieder Schauplatz sein – oder… ?

 

J: Es kommt wieder ein Jugendthriller, diesmal spielt er im alten Berliner Westen, obere Kurfürstendamm-Gegend. Ein altes, ehrwürdiges, aber heruntergekommenes Hotel wird vererbt, und als die 18jährige Katinka das Erbe ihres Vaters antritt, gerät sie in Lebensgefahr.

 

K: Danke für die Antworten, Johannes.

 

Für das Red Bug Charity-Projekt schreibt Johannes eine neue Geschichte, auf die ich mich sehr freue. Und wer mehr über Johannes Leben erfahren möchte: Er ist auf Facebook.

 

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Anja Fröhlich

Anja Fröhlich ist im Rheinland, in Rom und im Sauerland aufgewachsen. Hat Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft studiert und Kunstgeschichte und Psychologie in Köln. 

Sie war freie Journalistin und Werbetexterin und jetzt arbeitet sie als Autorin bei Kiepenheuer & Witsch, Oetinger, Klopp, Ellermann und Carlsen.

 


Dritte Autorin und liebe Kollegin bei Oetinger und bei Red Bug Books Ist Anja Fröhlich. Ich freue mich sehr, dass Anja bei der Charity Aktion mitmacht, denn sie ist ein Mensch, den man bei jeder Unternehmung gerne dabei hat. Für das Charity-Projekt hat sie drei Mini-Kurzgeschichten ausgesucht, die genial zwischen erwachsen und jugendlich schweben und eine für sie eher ungewöhnlich melancholische Stimmung erzeugen. Ich mag diese Geschichten sehr und hoffe, dass Anja nach “Halb echt” bald mal wieder einen Roman für Erwachsene schreibt. Gerne auch melancholisch. Normalerweise ist sie eher eine rheinische Frohnatur (ich sag´s einfach mal), was man ihren Büchern für Kinder und Jugendliche auch anmerkt. Tolle Humor! Ich habe ihr ein paar Fragen gestellt und musste bei den Antworten schon wieder grinsen – wie macht sie das bloß? Wie immer beginne ich mit meinen drei klassischen Fragen:

 

K: Manchmal sind einem die eigenen Buchcharaktere näher als reale Menschen. Welcher deiner Charaktere kann dich nachts um 2 Uhr anrufen und um deine Hilfe bitten?

 

A: Im Grunde stecke ich selbst in jeder meiner Figuren. Und ich selbst darf mich natürlich immer wecken, wenn’s nötig ist. Trotzdem versuche ich, zu den Charakteren Distanz zu halten. So wie ein Therapeut zu seinen Patienten Distanz hält. Sie sind einfach zu anstrengend und erinnern mich daran, dass ich weiter an ihnen arbeiten muss.

 

K: Und mit welchem deiner Protagonisten würdest du einen – eher gefährlichen – Abenteuerurlaub unternehmen? Kurz: wem vertraust du, wer gibt dir Sicherheit?

 

A: Die Figuren in meinen Büchern sind keine klassischen Helden. Schließlich versuche ich, sie bis in ihre kleinesten Lebenslügen hinein zu entlarven. Aber trotz all dem Chaos, das sie anstellen und durchleben, sind es immer gutartige Menschen und ich würde sie alle mit in Urlaub nehmen. Schließlich nehme ich mich selbst und meine ganzen Ungereimtheiten ja auch immer mit …

 

K: Tja, nun die unausweichliche Frage: Wenn du eine/n zum Leben erwecken könnest – Wer wäre das? (Ich meinte zwar Buchcharaktere, aber die Antwort gefällt mir noch besser.)

 

A: Ich hatte eine Mitschülerin namens Fridrun. Die hatte ziemlich viel Pech im Leben. Aber ihre Deutschaufsätze waren wohl brillant. Jedenfalls wurden sie immer laut in der Klasse vorgelesen. Unter meinen Aufsätzen stand immer nur eine zwei. Ohne Kommentar. Vorgelesen wurde nie einer. Kurz vor dem Abitur ist Fridrun an einem Asthmaanfall gestorben. Ich habe mich so geschämt, dass ich ihr nicht wenigstens ihre Einsen gegönnt habe. Und ich wünschte, sie würde noch Leben und wäre eine brillante Schriftstellerin geworden.

 

K: Anja, du kommst aus Köln. Ich habe Verwandte dort, die reden immer von der rheinischen Frohnatur, wir Berliner sind unfreundlich. Woran liegt das denn? Sind die Kölner wirklich so nett oder ist das nur eine Behauptung?

 

A: Ich habe selbst mal in Berlin gelebt, weil ich das verfilzte, selbstverliebte und provinzielle Köln mal hinter mir lassen wollte. Nach einem Jahr war ich zurück ;-)  Es stimmt schon, dass einem das Easy Living hier gut von der Hand geht, auch wenn ich weder den Klang der kölschen Sprache mag, noch die bräsigen Weisheiten des Rheinischen Grundgesetzes wie z.B. „Et hätt noch immer jot jejange“ oder „Et kütt wie et kütt“.

 

K: Was gefällt dir an Köln?

 

A: Inzwischen mag ich, dass hier alles innerhalb von 10 Minuten mit dem Rad erreichbar ist und dass jeder, den man neu kennenlernt, schon mal mindestens mit einer meiner Freundinnen eine Affäre hatte.

 

K: Du hast einen Roman geschrieben, viele Jugendbücher, noch mehr Kinderbücher. Würdest du sagen, du hast eine Lesergruppe, die dir als Autorin am meisten liegt? Die du am besten unterhalten kannst? Die dich am besten versteht?

 

A: Ich glaube, das Alter spielt für mich nicht so eine große Rolle. Es ist eher mein spezieller Humor und das leicht Überdrehte in meinen Büchern, das gut ankommt – oder eben nicht. Bei Lesungen hier im Rheinland fühle ich mich oft besser verstanden als z.B. in Westfalen oder Hamburg. Oder sagen wir, es wird lauter gelacht.

 

K: Du hast eine Website und einen Facebook-Account. Vorbildlich, würde ich sagen. Viele Autoren stresst es, auf Facebook aktiv zu sein, oder sich auf einer Website zu präsentieren, bei dir sieht das alles mühelos und dazu noch sehr geschmackvoll aus. Ein Tipp?

 

A: Oh, das täuscht! Auf Facebook bin ich ziemlich faul. Und meine Homepage ist uralt. Ich kann sie nichtmal selbst aktualisieren sondern muss immer einen Grafiker bemühen. Ich bräuchte längst mal eine Rubrik, in der ich aktuelle Lesungen ankündige oder Videos von Lesungen reinstelle, damit Veranstalter wissen, was sie zu erwarten haben. Ein Projekt, das seit Jahren von einer To-do-Liste zur nächsten verschoben wird.

 

K: Dein neustes Buch bei Dressler heißt Lu und Rokko und das Katzenchaos. Bist du ein Katzen-Typ?

 

A: Ich lebe mit zwei unergründlichen Katzen zusammen, die mir bis heute wie Märchenfiguren in meinem Leben erscheinen. In fast allen meinen Büchern tauchen Katzen auf, schon weil man bei Kindern mit Tieren immer gewinnt. Ein billiger Trick, ich weiß. Mein Freund hat allerdings drauf bestanden, dass in meinem aktuellen Kinderroman endlich mal Hunde vorkommen. Er ist immerhin mein erster Leser und er ist eindeutig kein Katzentyp.

 

K: Deine Miss Krassokowski Bücher bei PINK sind ein großer Erfolg. Was hat dich bei diesen Büchern am meisten inspiriert?

 

A: Ich war immer schon fasziniert, wenn mir Freundinnen von ihren Töchtern erzählt haben. Das ist eine schillernde Konfliktwelt, in der es ganz schön tricky zugeht. Als Mutter von einem Sohn steht man nur staunend daneben.

 

K: Danke, Anja, für das nette Gespräch.

 

*gott*, ich bereue, dass wir das nicht live führen konnten, bei einem Prosecco oder grünem Tee … aber *Empfehlung* Anjas Bücher sind ein guter Ersatz für diese gutgelaunt-entspannt Stimmung, die sie erzeugen kann.

 

Weitere Infos auf Wikipedia, Red Bug Books oder bei Oetinger/Pink.

 

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Michael Wildenhain

Der vierte Autor ist eröffnet! 

Eine ganz kurze Beschreibung zu ihm: 

 

Michael Wildenhain wurde 1958 in Berlin geboren. Wirtschaftsingenieur- und Philosophiestudium. Veröffentlichung u. a. mehrerer Theaterstücke. Ausgezeichnet mit dem Förderpreis zum Leonce-und-Lena-Preis, dem Ernst- Willner-Preis (Klagenfurt), dem Döblin-Preis und dem Villa- Massimo-Stipendium Rom. Der Autor lebt in Berlin und ist derzeit Gastdozent in Leipzig.

 


Zuerst ein Geständnis. Ich kannte ihn nicht. Das ist aus zwei Gründen ein wenig peinlich: Zum einen kenne ich fast alle Jugendbuchautoren irgendwie, zum anderen hat Michael schon so viel veröffentlicht, dass er mir eigentlich hätte irgendwo und wann einmal begegnen müssen oder zumindest auffallen. Aber er ist wohl eher ein Stiller, der keine laute Werbung macht und auch nicht braucht. Wenn man sieht, was er alles gemacht hat, versteht man sofort, warum. Ich bin beeindruckt. Veröffentlichungen, Preise, Stipendien. Bücher mit engagierten Themen, eckige, kantige, schwierige Texte, Romane, Theaterstücke. “Wer sich nicht wehrt” (1994), “Blutsbrüder“(2011) “Mit heißem Herz” (2007) – um nur ein paar zu nennen. Themen wie Rechtsradikalität, Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung, Gewalt, Toleranz, Mut. Auf der Biografie, die mir sein Verlag Klett Cotta gemailt hat, fehlt eine Menge, aber auch so ist es sehr deutlich: Hier engagiert sich jemand und zwar schon eine ganze Weile mit konstanter Energie. Und das fehlt einem manchmal, wenn man sich heute so in der Jugendliteratur umschaut. Zumindest die Vielfalt bei diesen Themen. Dass uns Michael nicht entgangen ist, haben wir Johannes Groschupf zu verdanken, der ihn uns empfohlen hat. Fragt doch den Michael! Und obwohl er sehr beschäftigt ist, hat der zwei Gedichte herausgesucht, die – was ihr euch sicher denken könnt – auch wieder um schwierige Themen kreisen und über die man länger nachdenken kann, als über manche Romane. Klar ist er politisch engagiert, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller, sogar im Vorstand. Ganz analog und in diesem Fall ganz authentisch. Facebook? Website? Ihr macht wohl Witze. Michael Wildenahin findet ihr 2014 auf dem Künstlerhof Schreyahn, wo er ein Literaturstipendium hat und in aller Stille und Abgeschiedenheit auf dem Land vermutlich an seinem nächsten Roman arbeitet. Der heißt Marta und wird im Frühjahr 2015 herauskommen. Also nicht verpassen. -

 

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Andreas Steinhöfel

Andreas Steinhöfel (* 14. Januar 1962 in Battenberg, Hessen) ist ein deutscher Autor. Er schreibt Kinder- und Jugendbücher, Drehbücher und ist als Übersetzer tätig.

Andreas Steinhöfel wuchs mit zwei Brüdern in der mittelhessischen Kleinstadt Biedenkopf auf und machte an der Lahntalschule das Abitur. Er begann zunächst Biologie und Englisch auf Lehramt zu studieren, entschied sich dann aber für ein Studium der Anglistik, Amerikanistik und Medienwissenschaften an der Universität Marburg. Nach Abschluss des Studiums erschien 1991 sein erstes Jugendbuch Dirk und ich.

 


Halbzeit in der Vorstellung der Autoren und für mich ein Highlight, da ich bekennender Steinhöfel-Fan bin. Schuld daran ist sein genialer (Outing)Roman “Mitte der Welt”, und der quasi Nachfolgeband “Defender“, die mir – Bam! – gezeigt haben, dass man als Jugendbuchautor ganz selbstbewusst, auf höchstem Niveau, für junge Erwachsene schreiben kann. Statt ihn zu interviewen, habe ich ein Interview gefunden, das ich so gar nicht hätte führen können und daher viel passender fand. Beim Lesen habe ich mich dann auch gleich wieder an die erste surreale Andreas-Steinhöfel-”Begegnung” auf der Lit-Cologne erinnert. Die Leiterin begrüßte mich, wir kamen ziemlich schnell auf ihn zu sprechen und sie begann zu schwärmen, was für ein ausgesprochen freundlicher, netter und einfach hinreißender Mensch er sei (und ja, meine Eitelkeit war etwas angekratzt). Nun, das war der Grund, warum ich mich getraut habe, ihn zu unserer Charity Aktion einzuladen, schlimmstenfalls war ich auf eine freundliche Absage vorbereitet. Doch: Nope. Er ist nicht nur nett, sondern auch ein richtig guter Kumpel, sein Beitrag zum Buch kam in der zweiten Mail, zwei Gedichte, die für mich eine Sensation sind und auf die ihr euch freuen dürft. Bis dahin könnt ihr ihn nicht nur in der Bibliothek stalken, sondern seine Buchcharaktere auch im Kino treffen. Sein kluges Buch “Rico, Oskar und die Tierschatten” ist frisch verfilmt und hatte gerade Premiere und ich bin mir sicher, die Folgebände werden ebenfalls ins Kino kommen. Ach ja, Drehbücher schreibt er ja auch, wenn auch nicht für seine eigenen Buchverfilmungen. Wenn ich zu freundlich noch etwas hinzufügen könnte, würde ich bescheiden sagen. Wer weiß schon, dass er so erfolgreich wie Cornelia Funke ist und mittlerweile in 40 Sprachen verlegt wird? Tja. Neben dem Schreiben übersetzt Andreas Kinderliteratur aus dem Englischen und hat dafür und natürlich auch für seine eigenen Bücher ganz still und leise so ungefähr alle relevanten Jugendbuchpreise gewonnen. Best Selling or Price Winning Author – damit würde er nie prahlen, nicht sein Ding, dann eher ein stiller Blog, auf dem er seine Gedanken mitteilt. Da erfahrt ihr dann auch, dass im Herbst sein nächstes Jugendbuch “Anders”, in dem neugegründeten Carlsen-Imprint seiner Lieblingslektorin erscheint. Und was macht er gerade? Nach dem Tod seines Lebensgefährten ist er vom schnellen Berlin zurück in seine Heimatstadt Biedenkopf gezogen und schreibt dort – Zitat: “seinen ersten Roman für Erwachsene”. Ich lächele nur still: Ach, Leute, den hat schon er doch schon längt geschrieben. -

 

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Katrin Lankers

Wenn jemand den gleichen Vornamen wie man selber hat, dann findet man ihn automatisch ein wenig netter, habe ich festgestellt, obwohl das in diesem Fall gar nicht nötig ist. Katrin Lankers ist einfach ein netter und positiver Mensch. Wenn ich mal durchhänge, brauche ich nur auf ihre Facebook Seite zu gehen und ein paar Posts zu lesen, dann geht es mir gleich besser. Ausgeglichen, nennt man das wohl, einen Zustand, den ich gerne öfter erreichen würde. Etwas, was man auch in ihren Büchern findet. Geht doch! rufen sie einem zu und man versteht, warum Katrin so erfolgreich und extrem gut beschäftigt ist. Ihre Schreibarbeit scheint sie trotzdem mit links zu erledigen. Dass da noch Kinder im Hintergrund sind, eine Familie zu wuppen … merkt man gar nicht! Alles easy. Wie sie in ihren extrem gefüllten Schreibplan noch eine Kurzgeschichte packen will? Aber – yeah – sie hat bei unserem Charityprojekt zugesagt und *ich-freu-mich*. Ganz besonders, dass sie auch noch Zeit gefunden hat, mir ein paar Fragen zu beantworten.


KB: Ich fang mal mit den Fragen an, die ich immer stelle: Dir geht es wahrscheinlich genau wie mir, manchmal sind einem die eigenen Buchcharaktere näher als reale Menschen. Welcher deiner Protas kann dich nachts um 2 Uhr anrufen und um deine Hilfe bitten?


KL: Ich würde sagen: alle. Denn nachdem ich sie in die Welt gesetzt habe, fühle ich mich natürlich auch für sie verantwortlich. Also muss ich wohl auch für sie da sein, wenn sie nachts um 2 ein Problem haben … Besonders nah fühle ich mich aber im Moment meiner aktuellen Protagonistin Maxi, die in einer verrückten WG in New York lebt. Ich schreibe gerade eine Serie über Maxi und ihre Mitbewohner, die 2015 erscheinen wird. Und bei allem, was ich die Arme alles erleben lasse, hätte ich vollstes Verständnis, wenn sie nachts bei mir anriefe. Zumal sie mich ohnehin des Öfteren nachts wachhält, weil mir mal wieder eine tolle Idee für ihre Geschichte durch den Kopf geht.


KB: Und mit wem würdest du einen – eher gefährlichen – Abenteuerurlaub unternehmen?


KL: Hm, ehrlich gesagt bin ich selbst nicht so der Typ für gefährliche Abenteuerurlaube. Ich liebe Reisen wie ich sie in „Love Train“ beschrieben habe – mit dem Zug quer durch Europa. Und da würde ich mich über eine Reisebegleiterin wie Lena (die Prota aus Love Train) sehr freuen. Oder eben: Städtetrip New York. Da war ich dieses Jahr zur Recherche und meine Maxi war natürlich mit dabei. Dank Maxi hab ich ein paar Sachen entdeckt, die ich mir alleine vermutlich nicht angeguckt hätte.


KB: Tja, nun die unausweichliche Frage: Wenn du eine/n deiner Protagonisten zum Leben erwecken könnest? Wer wäre das?


KL: Eigentlich fühlen sie sich für mich alle sehr lebendig an. Da braucht es gar keine Zauberei, ich lebe ohnehin immer mit meinen Protas, zumindest solange, bis ihre Geschichten zu Ende erzählt sind. Und dann bin ich meistens auch froh, das Buch zuklappen zu können.


KB: Okay, jetzt wo wir das geklärt haben *-* Wie viel Einfluss nehmen deine Charaktere auf die Handlung? Wie viel Freiheit lässt du ihnen?


KL: Weit mehr, als mir lieb ist. Als ich vor einigen Jahren mit dem Schreiben angefangen habe, hatte ich die Vorstellung, dass ich allein bestimme, was meine Charaktere tun und lassen. Diese Vorstellung musste ich sehr schnell aufgeben. Es fing damit an, dass eine meiner Protas nur funktionierte, weil sie eine mathematische Hochbegabung besaß. Dummerweise bin ich in Mathe eine ziemliche Niete. Aber es ging nicht anders. Ich habe mir Hilfe vom mehrfachen Kopfrechenweltmeister holen müssen und trotzdem noch ziemlich geschwitzt bis ich das Buch geschrieben hatte. Mittlerweile akzeptiere ich, dass ich meinen Figuren nur den Rahmen ihrer Persönlichkeit abstecke. Was sie daraus machen und vor allem, was das für meine Geschichten bedeutet, überrascht mich oft selbst.


KB: Wie man unschwer erkennen kann, bist du ein New York Fan. Mal von Fan zu Fan: Welches ist deine Lieblingsgegend dort und hast du ein Lieblingscafé?


KL: Ja, du hast recht: Ich liebe New York. Auf meiner Recherchereise Anfang des Jahres habe ich dort ein Viertel kennengelernt, das es sofort geschafft hat, Platz 1 unter meinen Lieblingsorten zu werden: Williamsburg. (Dort spielt dann übrigens auch die neue Serie). Williamsburg ist so cool und gemütlich, viel weniger hektisch als Manhattan, mit unzähligen schönen Vintage-Läden, Cafés und Restaurants. Mein Lieblingscafé ist allerdings ein totaler Klassiker: Das „Café Lalo“ auf der Upper West Side, bekannt seit dem Film „E-Mail für dich“. Dort gibt es einfach den allerleckersten New York Cheesecake in der gesamten Stadt.


KB: Lässt du deine Buchcharaktere immer an reale Orte gehen oder gibt es auch fiktive Cafés/Schulen/Galerien etc.


KL: Beides. Ich bemühe mich, viele Schauplätze zu verwenden, die es wirklich gibt. Denn erstens mag ich es selbst, wenn ich Orte, die ich kenne, in Büchern wiederentdecke, und zweitens hat es für mich als Autorin auch einen großen Reiz, diese Plätze möglichst realistisch zu beschreiben und in die Handlung zu integrieren. Aber manchmal muss ich doch etwas dazu erfinden, damit die Handlung funktioniert, so wie das Haus, um das es in der NY-Serie gehen wird.


KB: Wie wichtig ist dir Authentizität beim Schreiben?


KL: Sehr, sehr wichtig! Als Leser bin ich überaus kritisch, wenn ich über Orte lese, die ich kenne und dann feststelle: Das stimmt so nicht. So etwas kann mir den ganzen Spaß an einem Buch verderben. Deswegen recherchiere ich wie verrückt – manchmal einen ganzen Tag, bloß um herauszufinden, wie das Casino von Monte Carlo aufgebaut ist (das brauchte ich für „Love Train“, aber ich selbst hab nur davor gestanden und war nie drin). Selbst wenn ich Orte erfinde, versuche ich, diese sehr genau an die Gegebenheiten anzupassen. Das hat z.B. dazu geführt, dass ich eine sehr schöne Idee nach meiner Recherchereise nach NY komplett streichen musste.


KB: Und abschließend: Was sind deine neuen Schreibprojekte? Wann kommt dein nächstes Buch? Und welches deiner Bücher sollte (endlich mal) verfilmt werden?


KL: Ich habe es ja schon mehrfach angedeutet: Mein nächstes Buch werden gleich vier auf einmal, die alle 2015 erscheinen sollen. Und, ja, es geht um New York. Wenn ich so darüber nachdenke, ist das so eine schöne Stadt, dass sie sich als Filmkulisse wunderbar anbieten würde … nun, wir werden sehen.


KB: Danke, Katrin, für die Einblicke in deinen Schreibkosmos. Leser, merkt euch die 4 New York Bücher für 2015 vor und ich muss mir sofort dein Buch über Pläne und Listen holen, damit ich weiß wie du das alles hinkriegst. Genial!


Katrins Website.


Und hier noch ein Interview von Charity-Bloggerin Vanessa mit Katrin Lankers.


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Katrin Bongard

Uhhaaa … ich wusste ja, irgendwann kommt der Tag, an dem ich mich selber vorstellen muss. Hallo, ich bin Katrin Bongard und auch dabei. Wäre ja auch sehr seltsam, wenn ich lauter Autoren in ein Projekt reinrede und mich dann aus der Affäre ziehe. Schließlich wollte ich am Anfang das Buch sogar alleine schreiben (und hier hört ihr mein Schreib-ICH angesichts meines derzeitigen Schreibpensums laut lachen). Dabei ist es ist nicht nur viel machbarer, sondern auch viel, viel schöner, jetzt in der Gruppe zu schreiben. Allein die Gespräche mit den Autoren-Kollegen möchte ich nicht missen. Also habe ich mir gedacht, statt hier viel über mich zu schreiben, lass ich mich doch besser von einer Charity-Kollegin interviewen. Wer? Julie Leuze. Nun, das wird auch gleich ein Ratespiel, denn diese Autorin wird erst im nächsten Post enthüllt.


J: Deine Vita ist spannend und ungewöhnlich, du hast schon viel ausprobiert und erlebt, bevor du angefangen hast, als Autorin zu arbeiten. Welche Zeit, welcher Ort oder welcher Job hat dich am stärksten geprägt?


K: Hm. Ich bin ziemlich gierig, was Erfahrungen angeht: Zeitungen austragen, in einer Fabrik arbeiten, Behinderte & Alte betreuen, in einem Kinderladen arbeiten, Kinokarten verkaufen, Essen ausfahren, Literaturlisten für einen Prof erstellen, in einer Galerie arbeiten, Drehbücher schreiben, Setcoach, Agentin, Praktika an der Börse, bei einer Kunstzeitschrift … oh, wirklich gierig. Am meisten verändert hat mich die Arbeit mit Behinderten und Kindern: Demut und Ehrlichkeit. Am meisten beeindruckt das Praktikum an der Börse: Risiko. Am meisten gefordert die Arbeit an den vielen Filmsets: Rückgrad und Autorität. Am allermeisten für mein Schreiben – insbesondere das Schreiben für Jugendliche, – hat mich aber sicher die Zeit geprägt, in der ich mit 40 Leuten in einem besetzten Haus gelebt habe: Freiheit und Verantwortung. Das ist immer noch die größte Herausforderung in meinem Leben.


J: Du malst, schreibst, bist im Filmgeschäft tätig. Welches deiner kreativen Arbeitsfelder macht die Katrin Bongard von heute am ehesten aus?


K: Ich würde und möchte das alles unter einer Überschrift zusammenfassen: KUNST. Egal ob ich male oder schreibe oder Schauspieler als Agentin berate oder für den Filmbereich arbeite, es geht, klar, auch um Geld und Ruhm, aber vor allem darum, etwas Neues in die Welt zu bringen, zu erschaffen. Was noch nicht dagewesen ist, was andere inspiriert, was die Welt nach vorne bringt. Das kann eine Idee sein, ein Bild, ein Text oder eine bestimmte Haltung. Die Kunst möchte ich bei allen drei Tätigkeiten immer im Auge behalten.


J: Du hast mir den Roman „Radio Gaga“ geschickt und dazu geschrieben, er spiegele sehr gut deine Lebensauffassung wider. Inwiefern?


K: Stimmt, du hast mich gefragt, welches meiner Bücher ich Dir empfehlen kann. Und ja, Radio Gaga ist so etwas wie die erste Essenz. Es geht um Freiheit, Verantwortung, Kunst, Leben, Liebe, Freundschaft, Gruppe, eine gesellschaftliche Haltung. Ich denke, dass man das auch in der “Kissing-Reihe”  merkt, aber Radio Gaga hat dazu noch etwas sehr Anarchisches und das gehört auch zu meiner Lebenshaltung. Wenn etwas gut ist und noch nicht existiert oder gerade nicht möglich ist, dann würde ich dafür kämpfen, dass es existiert oder wieder möglich wird. Gleichberechtigung, Toleranz, Mut, dafür könnte ich jederzeit auf die Barrikaden gehen.


J: In Berlin bist du geboren, all deine Romane spielen dort. Was liebst du so an dieser Stadt, und gibt es auch etwas, das dich an Berlin stört?


K: Okay, für Berlin habe ich blinde Liebe. Keine Kritik – nun, vielleicht die vielen Touristen, aber denen kann man ja aus dem Weg gehen. Was liebe ich an der Stadt? Berlin hat Charakter. Und ich kenne die Stadt einfach sehr gut, mit Mauer, ohne Mauer. Ich liebe sogar die unfreundlichen Berliner, oh, ja, ich bin selber oft einer von ihnen!


J: Du hast bei deiner Literaturagentur gekündigt und dein eigenes Label Red Bug Books gegründet. Was hast du dir davon versprochen – und haben deine Träume sich erfüllt?


K: Yeah, absolut. Ich hätte nie, nie gedacht, dass es danach so abgehen würde. Es war mal wieder mein Bedürfnis nach Freiheit und meine Ungeduld (ich wollte meine Bücher einfach veröffentlichen), die mich dazu gebracht haben und normalerweise sind das die Entscheidungen, bei denen alle den Kopf schütteln und auch noch recht damit haben. Aber wenn ich jetzt so Bilanz ziehe, dann war es genau die richtige Entscheidung. Ich behalte mehr Rechte an meinen Büchern, schreibe mehr und viel freier, verdiene viel besser und habe endlich meine extrem netten Leser und viele nette Buchblogger kennengelernt. Also nur Vorteile.


J: Last, but not least: Wie bist du auf das Charity Projekt gekommen und warum engagierst du dich?


K: Na ja, es gibt so eine Regel, dass man 10% seiner Einkünfte an andere, nicht so wohlhabende Menschen oder Projekte spenden sollte und das haben wir als Familie immer sehr ernst genommen. Manchmal war es einfach nur eine Geldüberweiseung, aber wenn wir die Kraft hatten, haben wir da ein Projekt draus gemacht. Als wir den Skatern in Potsdam eine Rampe gesponsert haben, sind wir selber geskatet und jetzt, wo wir Bücher verlegen, passt ein Buch. Wie gesagt, erst wollte ich es allein schreiben, dann kam mir die Idee, andere Autoren zu fragen. Und dass die Buchblogger da unbedingt auch mitmachen sollten, war für uns nach den zwei Jahren in der Buchcommunity ebenso klar. Schön wäre für mich, wenn es neben einem tollen Buch und einer schönen Spendensumme für eine Jugendorganisation am Ende auch noch ein gutes Gemeinschaftsgefühl geben würde und wir uns somit auch alle selbst beschenken. Das wäre doch eine großartige Botschaft!


Uff, geschafft. Ein Dank an Julie für die Fragen. Da ich über dich als nächstes bloggen werde, worauf ich mich schon sehr freue – see ya!


Hardware zu meinem Leben: Wikipedia, Website, Blog, Facebook, Twitter und Pinterest mit Moodboards zu meinen Büchern.


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Julie Leuze

Als ich “Der Geschmack von Sommerregen” von Julie Leuze gelesen habe, war ich von zwei Dingen beeindruckt: Zum einen von der starken Emotionalität, die nie ins Kitschige abglitt, zum anderen vom Thema Hochsensibilität. Ich musste sofort recherchieren und fand schenll heraus: Julie ist selber hochsensibel und sofort war klar, warum sie das Thema so nun – sensibel – vermittlen kann. Sehr verdient hat sie mit dem Sommerregen dieses Jahr den DeLiA gewonnen, mit dem jedes Jahr ein Liebesroman ausgezeichnet wird. Ihr Fragen zu stellen, war für mich sehr leicht, da gibt es einfach zu viele interessante Themen, auch wenn ich wieder mit meinen Lieblingsfragen angefangen habe:


K: Manchmal sind einem die eigene Buchcharaktere näher als reale Menschen. Welcher deiner Buchcharaktere kann dich nachts um 2 Uhr anrufen und um deine Hilfe bitten?


J: Wenn es wirklich wichtig ist: alle. (Na ja, zumindest die Protagonisten.)


K: Und mit wem deiner Protagonisten würdest du einen Abenteuerurlaub unternehmen? Kurz: wem vertraust du, wer wäre derjenige, den du am liebsten mitnehmen würdest?


J: Sarah aus „Selig am See“, weil sie so fürsorglich ist – ich bin sicher, Sarah würde sogar im Urwald irgendwo Croissants und Kaffee auftreiben, damit ich vor meinen Abenteuertouren ordentlich frühstücken kann.


K: Tja, nun die unausweichliche Frage: Wenn du eine/n zum Leben erwecken könnest – Wer wäre das?


J: Immer meine aktuellen Protagonisten, denn die stehen mir am nächsten. Wenn ich einen Roman beendet habe, leide ich erst mal heftig unter Trennungsschmerz – und dann verliebe ich mich in meine Neuen. (Da bin ich, fällt mir gerade auf, tatsächlich ziemlich untreu.)


K: Dein Buch “Der Geschmack von Sommerregen” hat in diesem Jahr den DeLiA Literaturpreis gewonnen, Glückwunsch! Was mir besonders an der Geschichte gefallen hat, war, dass du ein für dich sehr persönliches Thema, nämlich Hochsensibilität, angesprochen hast. War es schwerer oder leichter für dich ein so persönliches Buch zu schreiben?


J: Es war überraschend leicht! An manchen Tagen hatte ich das irre Gefühl, dieses Buch schreibt sich wie von selbst. Totaler Flow. Als persönlich empfinde ich allerdings alle meine Bücher, zumindest die ernsthafteren. Schließlich wähle ich nur Themen aus, die mich wirklich interessieren und mit denen ich mich schreibend auseinandersetzen möchte.


K: Du hast auch einen Ratgeber zum Thema Hochsensibilität geschrieben. Was bedeutet es eigentlich, hochsensibel zu sein?


J: Die trockene Definition: Hochsensibilität bedeutet ein intensiveres Wahrnehmen und tieferes Verarbeiten von Eindrücken und Sinnesreizen, was mit einer Neigung zur Überstimulation einhergehen kann. Viele Hochsensible haben denn auch Probleme, sich genügend abzugrenzen, oder sie schämen sich für ihre Veranlagung. Sollten sie aber nicht! Ich finde es toll, hochsensibel zu sein und derart intensiv zu fühlen, und in manchen Bereichen halte ich es sogar für einen Vorteil, zum Beispiel, wenn man einen kreativen Beruf hat. Man muss halt seine Grenzen kennen und respektieren. Aber hey, muss das nicht sowieso jeder Mensch lernen?!


K: Du schreibst nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Mir fällt auf, dass es in “Der Ruf des Kookaburra” und in “Der Duft von Hibiskus” viel um Landschaften und Pflanzen geht. Wie wichtig ist dir Natur, kannst du dich dort auftanken, brauchst du sie?


J: Absolut! Ich liebe meinen Garten und in den Ferien fahren wir immer irgendwohin, wo es viel wilde Natur gibt. Komischerweise hätte ich aber keine Lust, auf dem Land zu leben. Eine nicht allzu große Stadt ist für mich perfekt.


K: Im “Geschmack von Sommerregen” sprichst du das Thema Synästhesie an. Sophie sieht die Welt in Farben. Ich bin Malerin, Farben sind mir unheimlich wichtig, sogar die Wände in den meisten Räumen unserer Wohnung sind farbig und auch meine Bücher haben für mich Farbtöne. Welche Farbe hat für dich “Der Geschmack von Sommerregen”? Und dein neustes Buch “Sternschnuppenträume”? Gehören die Bücher in die gleiche Farbskala?


J: Nein, die beiden Bücher haben definitiv unterschiedliche Farben. „Der Geschmack von Sommerregen“ ist bunt, strahlend, üppig, hell, wie ein Bauerngarten im Juni. Die „Sternschnuppenträume“ sind gedeckter, melancholischer, ruhiger. In Farben vielleicht: Silbern, Nordseegrau, Blau und dazwischen immer wieder ein heftig aufflammendes Rot.


K: Ich weiß, dass du gerade ein Manuskript fertig geschrieben hast. Natürlich bin ich neugierig. Kannst du ein wenig verraten, was man als nächstes von dir lesen kann? Wann kommt das Buch heraus?


J: Das nächste Buch wird wieder ein historischer Roman, der im Sommer 2015 bei Goldmann herauskommen wird. Den Titel darf ich leider noch nicht verraten, obwohl er schon steht. Aber so viel sage ich doch: Das Buch wird im England des Jahres 1913 spielen, und die Protagonisten werden wesentlich mehr erleben als gepflegte Teestunden. ;-)


K: Danke Julie, für die interessanten Antworten.


Julie Leuzes bei Wikipedia, ihre Agentur, Ihre Website.


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Monika Feth

Die neunte Autorin ist Monika Feth. Nun, eigentlich war sie die zehnte Autorin, die zur Autorengruppe hinzugekommen ist, aber – ladys first. Das war schon seltsam, denn es war gar nicht so leicht, die letzte Autorin zu finden. Auf der einen Seite kam mir die Gruppe schon so fertig und geschlossen vor, auf der anderen Seite fehlte mir jemand, der einen ganz neuen Aspekt hineinbringen konnte. Als ich auf Monika Feth kam, war ich sehr aufgeregt, denn ihre Bestseller-Thrillerreihe für Jugendliche um die sympathische Jette ist etwas ganz besonderes. Die Reihe ist spannend, aber gleichzeitig kann man sich in diese Bücher so angenehm hineinkuscheln, mitfiebern, mitdenken! Es war wie das letzte Puzzelstück. Sagt sie ja? Na klar. Und nicht nur das, bei unserem Telefongespräch erkannte ich sofort die Energie ihrer Jette-Figur wieder. Engagiert, hellwach, hartnäckig. Sie hat mich richtig gelöchert. Umso stolzer bin ich, dass sie nun dabei ist und auch meine Fragen beantwortet hat. Danke!


K: Manchmal sind einem die eigene Buchcharaktere näher als reale Menschen. Welcher deiner Buchcharaktere kann dich nachts um 2 Uhr anrufen und um deine Hilfe bitten?


M: Bert Melzig, mein Hauptkommissar, dürfte mich jederzeit wecken, aber der braucht meine Hilfe sicherlich am wenigsten. Er ist mir sehr nahe, ebenso wie Jette und Merle mir nah sind – und natürlich Mina, dieses tapfere Mädchen mit ihren vielen Persönlichkeiten, selbst wenn sie sich für eine Weile zurückgezogen hat, um eine Therapie zu machen. Ich merke gerade, dass ich ewig weiter aufzählen könnte, und am Ende hätte ich jede meiner Figuren genannt. Weil sie mir alle wichtig sind, denn alle sind ja Teil von mir, da sie aus meinem Kopf kommen. Meine Täter liebe ich auch, sehr sogar. Ihr Charisma ist unglaublich. Am Ende von ‘Spiegelschatten’ habe ich geweint, weil ich meinen Täter nicht retten konnte …


K: Und mit wem deiner Protagonisten würdest du einen – eher gefährlichen – Abenteuerurlaub machen? Kurz: wem vertraust du, wer gibt dir Sicherheit.


M: Das wäre ohne Zweifel Bert. Ihm würde ich alles anvertrauen, sogar mein Leben.


K Tja, nun die unausweichliche Frage: Wenn du eine/n zum Leben erwecken könnest? Wer wäre das?


M: Wieso ‘könntest’? Meine Figuren leben alle. Sogar Caro gibt es noch … Im Ernst: Sie nehmen für mich tatsächlich eine Art Wirklichkeit an. Mein Mann sagt immer, er habe das Gefühl, als säßen meine Figuren ständig beim Essen mit uns am Tisch. Neulich, als ich wieder von einer Szene erzählte, an der ich gerade schrieb, meinte er, jetzt werde es ihm in unserem Esszimmer allmählich ein bisschen zu eng ;-) . Vielleicht erfinde ich mir die Menschen, die ich im wahren Leben leider, leider viel zu selten treffe …


K: Ich habe es ja, glaube ich, schon gesagt, ich mag deine Thriller sehr und besonders gefällt mir, dass sie so realitätsnah sind. Wobei, schon klar, Jette, die alle paar Monate in eine lebensbedrohliche Situation gerät, wäre in der Realität vermutlich schon in psychischer Behandlung. Aber trotzdem: Wir wollen mehr! Wie viele Jette Geschichten schwirren noch in deinem Kopf herum? Kannst du das schon abschätzen?


M: Wenn wir das mit der Realitätsnähe zu eng sähen, gäbe es heute zum Beispiel keine Miss Marple, und das wäre mehr als bedauerlich, denn ich liebe diese kauzige alte Dame, die ständig über Leichen stolpert und jeden Fall mit traumwandlerischer Sicherheit aufklärt. Ich wollte nie eine Serie schreiben, weil Serien oft schrecklich abflachen und verwässern. Meine Jette Reihe ist eher zufällig entstanden, weil ich mich von den Figuren noch nicht trennen mochte und noch Geschichten für sie im Kopf hatte. Die sind noch lange nicht auserzählt. Trotzdem ist da die Lust, mich immer wieder mal in andere Bereiche vorzutasten. So ist zum Beispiel Romy entstanden, die Volontärin bei einer Zeitung ist und ihre Nase immer in Sachen steckt, die sie nichts angehen. Auch hier ermittelt Bert Melzig, der sich inzwischen nach Köln hat versetzen lassen. Und einmal begegnen sich Romy und Jette sogar. Das hat mir richtig Spaß gemacht und eröffnet, wenn man länger darüber nachdenkt, ungeahnte Möglichkeiten. Ich spiele gern mit Inhalt und Form, setze mir gern schwierige Ziele. Ich muss beim Schreiben atemlos sein, sonst wird das nichts …


K: Was ich bewundere: Du schreibst für Erwachsene, Jugendliche, Kinder … Kannst du beliebig umschalten? Also am Vormittag an einem Roman schreiben, am Abend das Kinderbuch beenden?


M: Maxim Gorki hat einmal gesagt, für Kinder müsse man schreiben wie für Erwachsene – nur besser. Das sehe ich auch so. Das Allerschwierigste und Schönste überhaupt ist für mich ein poetisches Bilderbuch. Daran zu arbeiten, gelingt mir auch in der Zeit, in der ich an einem Roman für junge Erwachsene schreibe. Die beiden Welten berühren einander nicht, deshalb ist es möglich. An zwei Romanen gleichzeitig zu schreiben, gelingt mir nicht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ohne detaillierten Plan schreibe und die Handlung während des Schreibens entwickle. Da gerieten mir meine Figuren durcheinander, die Raum brauchen, um sich entfalten zu können.


K: Du sagst (in den FAQ) auf deiner Website, dass dir der Roman “Fee” besonders wichtig ist. Warum gerade dieser Roman? Liegt es mehr am Inhalt oder findest du, dass dir Form und Ausführung besonders gut gelungen sind?


M: In ‘Fee’ geht es um ein geistig und körperlich schwerstbehindertes Mädchen, das mit zwanzig Jahren an einer unheilbaren Stoffwechselkrankheit stirbt. Das Mädchen hat es wirklich gegeben. Sie lebte in einem Nachbarort. Ich bin ihr leider nie begegnet, hatte nur von ihr gehört. Dann lernte ich eines Tages ihre Mutter kennen, die mir von ihr erzählte. Es hat mich sofort gepackt. Ich habe sofort gewusst: Darüber möchte ich schreiben. Die Mutter war einverstanden und hat mir in langen Gesprächen von ihrer Tochter erzählt. Sie hat mir Fotos gezeigt und die Gegenstände erklärt, die sie zur Pflege gebraucht hatten, und nach etwa einem halben Jahr hatte ich das Gefühl, jetzt so viel über das Mädchen zu wissen, dass ich mit dem Schreiben beginnen konnte. Nach dem letzten Satz habe ich den Computer ausgemacht, mich ins Auto gesetzt und bin zum Friedhof gefahren. Ich habe ihr Grab gesucht und ihr erzählt, dass ich ein Buch über sie geschrieben habe. Da hab ich dann mitten auf dem Friedhof gestanden und geheult. Es war in dieser Zeit für mich so, als hätte ich selbst eine Schwester verloren. Ich habe mit Claire, der Schwester, die ich Fee erfunden habe, getrauert, geweint und gelacht, habe sie und ihren Freund Jost auf ihrer Motorradfahrt durch Schottland begleitet, habe voller Zärtlichkeit ihre Liebesgeschichte erzählt … Das alles und viel mehr ist der Grund dafür, dass dieses Buch mir so kostbar ist.


K: Und abschließend: Welches Buch beschäftigt dich gerade? Wann kommt es heraus und wann … gibt es einen neuen Jette-Thriller?


M: Das ist leider noch top secret. Ich darf aber verraten, dass es wieder ein Jette-Thriller wird und dass das Thema mir selbst Gänsehaut verursacht.  Diesmal liebe ich meinen Täter nicht. Ich bin ganz nah bei seinem Opfer. (psst: Auf Monikas FB-Seite gibt es schon ein paar Hinweise.)


K: Danke, Monika, für deine Antworten und die Offenheit!


Monika bei Wikipedia, ihre Website, bei Facebook


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Uwe Carow

Last but not least – durfte sich auch Uwe nicht drücken. Obwohl er es wirklich sehr trickreich versucht hat. Ich schreibe doch “nur” Gedichte. Das passt doch nicht. Ich bin doch eigentlich Bildhauer und Graphic Novelist. Stimmt, aber – tja, Pech gehabt. Nachdem Michael und Andreas Gedichte für den Charity-Band zur Verfügung gestellt haben, musste er ran. Uwes Gedichte sind etwas Besonders. Nebenbei bemerkt auch preisgekrönt. Also? Widerstand zwecklos. Aber wie kommt ein Bildhauer zum Schreiben? Mal nachgefragt:


K: Wie kommt man von der Bildhauerei zum Schreiben von Gedichten?


U: Tja, für mich stellt sich die Frage so eigentlich gar nicht. Gedichte zu schreiben ist für mich eine Form von Bildhauerei. Der Unterschied zu dem, was man normalerweise mit Bildhauerei assoziiert ist nur das Material. Statt Stein, Ton, Stahl, Bronze oder whatever ist es hier eben ein Text, an dem ich was wegschlage, ranschweiße, abflexe bis er richtig ist. Wie bei einer Skulptur gibt es eine Idee, einen Anlass, eine Notwendigkeit überhaupt anzufangen und wie bei einer Skulptur gibt es dann im Laufe der Arbeit einen Austausch mit dem Material, dem Text. Das Material macht selber Vorschläge, hat eigene Ideen, fügt sich, widersetzt sich und in dieser Auseinandersetzung entsteht dann etwas Neues.


K. Wann und wie sind deine Gedichte entstanden?


U: Ein Großteil der Gedichte sind entstanden in einer Zeit als gleichzeitig mehrere mir nahe stehende Menschen schwere existentielle Krisen durchleben mussten. Um die Wucht der Erlebnisse aushaltbar und mitteilbar zu machen, sind die Gedichte entstanden.


K: Brauchst du eine besondere Atmosphäre, um schreiben zu können?


U: Ich brauche eher eine innere Notwendigkeit, um zu schreiben. Ich setze mich nicht täglich hin, um mal wieder ein Gedicht zu schreiben. 


K: Da habe ich ja auch noch was Neues erfahren. Hey, man sollte seine Lebens- und Arbeitskollegen wirklich öfter interviewen! Danke, Uwe, für deine offenen Antworten.


Bei Red Bug Charity ist Uwe natürlich nicht nur als Poet, sondern gleichzeitig auch als Herausgeber dabei, was er ebenfalls gut kann. Als studierter Germanist weiß er, wann die Worte stimmen und als Künstler weiß er, worauf es in der Kunst und – nebenbei bemerkt – auch im Leben ankommt. Und es ist ja auch nicht das erste Mal, dass er so etwas macht. Da gab es doch schon die Rampe, die Red Bug den Skatern in Potsdam gesponsert hat. Spaß haben wir jetzt auch mit dieser Buch-Charity-Aktion. Hier noch mal ein fetter Dank an alle Buchblogger, die den Blütenstaub dieser Aktion in die Welt tragen und uns täglich motivieren, all die Extraarbeitsstunden zu leisten, die für diese Aktion nötig sind.


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Alle sich beteiligenden Autoren sind vorgestellt...

10 out of 10!!! 


Zehn Autoren wirken bei dem Charity zusammen mit vielen, vielen Buchbloggern mit! Ihr seid jetzt auf dem aktuellsten Stand, was die Namen und Informationen angeht. Wie hat das die liebe Katrin so nett formuliert?  "Okay – voilà – die Autoren sind vorgestellt.  3 Poeten, 7 Prosaisten,  - alle leidenschaftliche Wort und Satzkünstler."


Wenn ihr noch einmal alle meine Einträge und alles über die Autoren nachlesen möchtet, dann kommt ihr hier zu meiner Zusammenfassung! Viel Spaß! :)


Nächste Woche geht es ans Covervoting, ich bin schon so gespannt auf die Entwürfe und freue mich riesig darauf, mitklicken zu dürfen!!


Und es ist überhaupt nicht mehr so lange, bias das Buch veröffentlicht wird! 6.12.2014!! :) Merkt euch das Datum!! Bis zu den nächsten Neuigkeiten bezüglich des Projekts! Versprochen: Wir lesen uns am Wochenende, vielleicht finde ich ja die Zeit (ich weiß leider nicht wo ;) !), mal wieder alles auf Vordermann zu bringen! 


Alles Liebe und euch einen Schönen Abend, 

eure Theresa


Red Bug Charity - Updates

Guten Abend :),

ich habe schon so viele so nette und liebe Rückmeldungen bzgl des Adventskalenders bekommen - das freut mich unglaublich, danke! Und mein Lostopf ist auch schon relativ voll (18 Lose!). 

Aber jetzt soll es erstmal um was anderes gehen: Die Red Bug Charity! Bis zum 6.12. ist es nicht mehr lang hin und deshalb hier auch einige Enthüllungen! 


Die beiden endgültigen Cover seht ihr hier unten - links das für die e-Book Ausgabe, rechts für die Printexemplare: Welches gefällt euch besser? Letztendlich unterscheiden die beiden sich nur darin, dass auf dem rechten gleich alle Autorennamen auf dem Cover zu lesen sind! 

Dann zur Charity - die steht mittlerweile auch fest! Die "OffRoad-Kids!" Das finde ich super, denn die Charity war auch mein Favorit (das Cover oben -> Entwurf 2 übrigens) auch ;). 

Die Offroad-Kids haben ihr Prinzip meiner Meinung nach sehr schön zusammengefasst: 


“Bis zu 2500 Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geraten in Deutschland jährlich auf die Straße. Etwa dreihundert davon trifft das Schicksal hart: Sie werden zu Straßenkindern, die vor Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch geflohen sind und ihr Überleben mit Bettelei, Prostitution oder Kleindiebstahl sichern müssen. Zwar ist dies angesichts von mehr als 80 Millionen Menschen hierzulande eine verschwindend geringe Anzahl an Einzelschicksalen, wohl aber Anlass, tätig zu werden. Die meisten sind 13 Jahre und älter. Es sind ebenso viele Mädchen wie Jungen. Viele kommen aus ländlichen Gebieten und suchen die Anonymität der Großstädte. Dennoch: Sie träumen von Normalität und Geborgenheit. Sie sind häufig unauffällig, stammen aus allen Gesellschaftsschichten und finden sich keineswegs nur unter bunthaarigen Punks. Sie möchten wieder zur Schule gehen oder eine Ausbildung beginnen.” (Zitat der Off Road Kids-Website) 

Weil ich euch leider nicht auf den richtigen Stand gebracht habe, noch ein kleiner Nachtrag: Diese 3 Charities standen zur Auswahl (wenn es euch interessiert, alle 3 sind super tolle Institutionen!):

Genau, ich denke das sind alle wichtigsten Informationen. Uwe Carrow hat passend zum Erscheinen des Buches auch ein Video gedreht, in dem euch alle Informationen auf dem Silbertablet geliefert werden. Auch "Theresa Theresas Bücherschrank" kommt drin vor! (Also der Name erscheint kurz). Schaut doch mal, ob ihr ihn entdeckt und wenn ja, postet die Nummer in die Kommentare - wenn nicht verrate ich euch das natürlich noch! 

Kommentare: 5

  • #1

    Tamara (Mittwoch, 03 Dezember 2014 19:25)

    Theresaaaaa,
    ich hab das Video jetzt 2 Mal angeschaut! Du bist Nummer 91, oder? :) Danke für das auf den aktuellen Stand bringen
    Tamara

  • #2

    tbuecher (Mittwoch, 03 Dezember 2014 19:36)

    Hallo liebe Tamaraaaa,
    hihi ja, sehr gut gemacht! Bist du am 6. dabei? ;)

  • #3

    Tamara (Mittwoch, 03 Dezember 2014 19:39)

    Auf jeden Fall! Ich vertraue auf die Bücher als Weihnachtsgeschenke ;)

  • #4

    Marie (Mittwoch, 03 Dezember 2014 19:44)

    Alle 3 Charities hören sich gut an - ich hätte mich gar nicht entscheiden können !

  • #5

    tbuecher (Sonntag, 07 Dezember 2014 13:07)

    hihi! So ging es mir anfangs auch, zumal da Entscheidungen treffen wirklich nicht mein Fachgebiet ist ;)

    Tamara! Hast du schon das Gewinnspiel gesehen? Ihr anderen natürlich auch! Aber dann kannst du das Buch vllt vorab schon mal austesten :)


Türchen 6

Na, ihr Lieben, wurdet ihr auch schön vom Nikolaus beschenkt? Ich schon ;) So kann der Tag beginnen! 


Vielleicht ahnt der eine oder andere schon, was es heute besonderes zu gewinnen gibt und eines kann ich euch versprechen: Ihr werdet nicht enttäuscht werden XD


Heute ist der 6.12. und somit erscheint das Red-Bug Charity Buch "Am Ende des Tages" bei dem 10 Autoren Geschichten und Gedichte geschrieben haben und über 100 Blogger (ich bin und war einer von ihnen) mitgeholfen haben, es zu veröffentlichen. Und im Zuge dieses Projekts, habe ich mich dazu entschlossen, euch auch ein kleines Nikolausgeschenk zu machen.... 


Ich verlose 1 Exemplar "Am Ende des Tages" als Print-Ausgabe! Hier einmal die Beschreibung und ein Foto von Amazon: 


"Am Ende des Tages" ist mehr als ein Buch, es ist ein Charity-Projekt des Red Bug Books Verlags, an dem sich 10 Autoren und über 100 Blogger beteiligt haben. Andreas Steinhöfel, Anja Fröhlich, Antonia Michaelis, Johannes Groschupf, Julie Leuze, Katrin Bongard, Katrin Lankers, Michael Wildenhain, Monika Feth und Uwe Carow haben bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten & Gedichte zur Verfügung gestellt. Über 100 Buchblogger haben das Projekt beworben, besprochen und auf ihren Buchblogs bekannt gemacht. Der Erlös des Buches geht zu 100 % an die Off Road Kids-Stiftung, die sich um Straßenkinder in Deutschland kümmert. Wir danken allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz.

Na, jetzt seid ihr aber gespannt, oder? Und um das eine Exemplar zu gewinnen (das ist gar nicht mal so schwer!), müsst ihr nur einen Kommentar unter diesem Blogpost hinterlassen und folgende Frage beantworten:

 

Was wünscht ihr euch heute zum Nikolaustag? 

 

Keine schwere Frage, damit sie auch wirklich jeder beantworten kann! Das können materielle Dinge sein, aber auch ein entspannter Abend etc.! 

 

Damit auch ganz viele von der tollen Aktion erfahren, wird das Gewinnspiel etwas länger gehen und bitte macht Werbung! (Das Geld, das ich für dieses Buch zahle, geht schließlich direkt an die Off Road-Kids Stiftung! Anmeldeschluss für das Gewinnspiel ist der 8.12. um 23:59 Uhr! 


Also, einen Kommentar einfach unter diesem Blogpost hinterlassen und ihr seid dabei ;) Die Namen werde ich auf meinem Blog veröffentlichen und ich benachrichtige euch auch direkt, wenn ihr eure E-Mail Adresse angebt! Die Gewinner werden voraussichtlich am 9.12. ermittelt. Viel Glück euch <3 Am liebsten würde ich jedem ein Exemplar schenken!

 

 

1. Du musst 18 Jahre alt sein, oder deine Eltern müssen einverstanden sein, dass du teilnimmst!

2. Du musst in Deutschland wohnen.

3. Falls das Päckchen auf dem Postweg verloren geht, übernehme ich keine Garantie für den Versand.

4. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.

5. Du solltest Leser auf meinem Blog sein (das kann ich aber nicht überprüfen).

6. Ihr habt Zeit bis zum 8.12.2014 dieses Formular auszufüllen. Die Gewinner werde ich so schnell wie möglich bekannt geben. 

Kommentare: 8 (Diskussion geschlossen)

  • #1

    Laura A. (Samstag, 06 Dezember 2014 12:44)

    Hallo Theresa,
    na da hinterlasse ich gleich mal den ersten Kommentar und hoffe, dass ich Glück habe ;)
    Meine Antwort zu deiner Frage ist: Ich wünsche mir dieses Buch! Das Buch "Am Ende des Tages" von 10 so berühmten Autoren (du solltest noch auf deine Seite, auf der du sie alle vorgestellt hast hinweisen), und über 100 tollen Buchbloggern! Ist das die Antwort, die du hören wolltest ;) Der Nikolaus war schon ganz lieb zu mir, ich hab schon Schokolade, Äpfel, Mandarinen und Nüsse bekommen und für heute Abend einen Kinogutschein! Dementsprechend wurden alle meine Wünsche erfüllt, außer das Charity-Buch... Vielleicht macht ja niemand sonst mit ;)

    LG Laura

  • #2

    Lara (Samstag, 06 Dezember 2014 12:58)

    Ich tue es Laura nach und mache auch gleich mit! Was wäre Nikolaus ohne Schokolade? Schokolade darf bei mir auf keinen Fall fehlen! XD und dieses Buch würde ich wahnsinnig gerne gewinnen!!!

  • #3

    Marie (Samstag, 06 Dezember 2014 14:53)

    Äpfel und Nüsse müssen dabei sein! Jaaaa, ich möchte das Buch gerne haben ;)

  • #4

    Luana (Samstag, 06 Dezember 2014 14:58)

    Also ich bin der Meinung, dass man sich, wie auch zu Ostern, nichts zum Nikolaus wünscht.Trotzdem freue ich mich dann immer sehr, wenn ich dann Schokolade in meinem Stiefel finde.

  • #5

    Lenchen (Samstag, 06 Dezember 2014 15:03)

    So wie ich die Theresa kenne, meinte sie auch nicht nur materielle Dinge, sondern wahrscheinlich auch einfach die Tradition aufrecht zu erhalten. Ob uns Nüsse am Nikolaustag was bedeuten, oder was den Nikolaustag für uns einfach besonders macht! Und auch sonst, denke ich, dass man sich zum Nikolaustag schon was wünschen darf! Ich wünsche mir immer ein Buch zum Beispiel! Da sehe ich keinen Grund, warum man das nicht machen dürfte!
    Ab in den Lostopf, denn dieses Jahr wünsche ich mir "Am Ende des Tages"! :) "Vor uns das Leben" habe ich nach deiner Reiz heute schon auspacken dürfen!
    Viele Grüße,
    Lenchen

  • #6

    tbuecher (Sonntag, 07 Dezember 2014 13:05)

    Das sind aber liebe Kommentare! Es freut mich, dass euch die Charity Aktion so gut gefällt und vielleicht wollen ja noch mehr mitmachen ;)

  • #7

    Anette Leister (Sonntag, 07 Dezember 2014 13:52)

    Hallo,

    leider hat mir der Nikolaus nichts gebracht, anscheinend bin ich aus dem Alter des Beschenktwerdens leider raus ;)

    Viele Grüße Anette

  • #8

    Jeannine OlachkatzeO (Montag, 08 Dezember 2014 19:27)

    Hallo,
    ich wünsche mir nichts zum Nikolaustag. Als Kind hatte das ganze eine wichtige Bedeutung und da habe ich mir immer Kinderschokolade gewünscht.
    Liebe Grüße Jeannine


Auslosung vom 6. Türchen

Gestern Abend hattet ihr die letzte Chance, doch noch bei dem Gewinnspiel vom 6. Türchen mitzumachen und so vielleicht doch noch eine kleine Nikolausüberraschung zu bekommen! Naja, ok, es war keine Überraschung mehr, denn es ging um dieses Buch:


"Am Ende des Tages" ist mehr als ein Buch, es ist ein Charity-Projekt des Red Bug Books Verlags, an dem sich 10 Autoren und über 100 Blogger beteiligt haben. Andreas Steinhöfel, Anja Fröhlich, Antonia Michaelis, Johannes Groschupf, Julie Leuze, Katrin Bongard, Katrin Lankers, Michael Wildenhain, Monika Feth und Uwe Carow haben bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten & Gedichte zur Verfügung gestellt. Über 100 Buchblogger haben das Projekt beworben, besprochen und auf ihren Buchblogs bekannt gemacht. Der Erlös des Buches geht zu 100 % an die Off Road Kids-Stiftung, die sich um Straßenkinder in Deutschland kümmert. Wir danken allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz.

Insgesamt haben 6 liebe Leserinnen dieses Blogs mitgemacht! Leider konnte nur eine gewinnen (so stand es auch vorher fest!) und die Gewinnerin habe ich gerade eben ausgelost: Zum Beweis, das Beweisfoto meiner Auslosung: Kurz zur Erklärung: 7 haben mitgemacht. Das Spiel ging von 1 - 7. 6 hat gewonnen, das heißt diejenige, die den 6. Kommentar hinterlassen hat. Hm, dann habe ich die Kommentare abgezählt (wobei ich meinen ausgelassen habe) und kam auf Anette Leister 

als Gewinnerin! 

Liebe Anette, herzlichen Glückwunsch zu deinem Gewinn und es freut mich riesig, dass du (obwohl du ja dachtest, du seist aus dem Alter schon heraus) gewonnen hast und ein kleines Geschenkchen bekommst. Es wäre super, wenn du mir einfach kurz eine Nachricht schicken könntest mit deiner Adresse, damit ich das Buch verschicken kann, und mir auch sagen würdest, ob du es lieber blanko oder signiert möchtest! 


Ja, das war auch schon alles von mir! Ihr habt ja Gott sei Dank auch die Chance bei meinem großen Adventskalender mitzumachen. Vielleicht habt ihr da mehr Glück ;) 

Sollte Anette Leister sich nicht innerhalb von 14 Tagen bei mir melden (was ich nicht hoffe), wird auf dem Blog neu ausgelost! 

Kommentare: 3

  • #1

    Anette Leister (Mittwoch, 10 Dezember 2014 09:24)

    Huhu,

    auch an dieser Stelle nochmal lieben Dank - ich freu mich wirklich sehr :)
    Meine Adresse habe ich dir gestern über FB geschickt.

    Liebe Grüße und noch eine schöne Vorweihnachtszeit! Anette

  • #2

    sternchen (Mittwoch, 10 Dezember 2014 14:39)

    Naja, dann halt nächstes Mal ;)

  • #3

    tbuecher (Donnerstag, 11 Dezember 2014 19:48)

    Liebe Anette, danke, deine Adresse habe ich bekommen! Sobald ich es schaffe, macht sich das Buch auf den Weg zu dir! Danke :) Sternchen, wir haben ja noch das große Buchpäckchen-Gewinnspiel. Und wenn mich nicht alles täuscht, hattest du doch auf dem Blog schonmal was gewonnen, oder?