Thomas Meyer

Quelle: Nicolas Aebi
Quelle: Nicolas Aebi

 

Thomas Meyer war der erste Autor, den ich auf der Frankfurter Buchmesse interviewen durfte und ich bin ihm wirklich dankbar, dass er mir das Fragen stellen so leicht und das Interview insgesamt so locker gestaltet hat. Ein sehr sympathischer Autor, der ein äußerst faszinierenden Roman geschrieben hat! "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" kann ich aus höchsten Tönen loben und die Rezension dazu findet ihr hier auch auf meinem Blog!

1. Seit wann schreiben Sie?


Ich habe im Jahr 1998, mit 24 Jahren angefangen im Internet Kolumnen zu schreiben - das was man heute als Blog bezeichnen würde.


2. Was war Ihre Inspiration für "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse"?


Mir kam ganz spontan die Idee zu dem Namen "Wolkenbruch", der Name hat dann letztendlich auch zu der Inspiration für den Inhalt geführt.


3. Genießen Sie es, auf Lesungen vor Publikum zu lesen?


Für mich sind Lesungen ein reiner Quell der Freude. Überhaupt bereitet mir der Roman sehr viel Freude, durch ihn sind wunderbare Dinge in meinem Leben geschehen.


4. Mit welchem Charakter können Sie sich am meisten identifizieren?


Ich bin mir dessen bewusst, dass zwischen mir und der Hauptfigur viele Parallelen zu erkennen sind. Insbesondere in der Art, wie er die Welt und auch sich selbst betrachtet. 


5. Was war Ihr Traumberuf als Kind und Jugendlicher? 


Als Kind war es mein großer Traum, Zirkusdirektor zu werden und als Jugendlicher stand für mich schon fest, Schriftsteller werden zu wollen.


6. Was macht für Sie den Beruf eines Autoren aus?


Ich kann immer ich selbst sein und bei meinen Lesern eine Menge Freude erzeugen. Sehr genieße ich es auch, dass diese von mir erzeugte Freude auch wieder zurück kommt.


7. Gibt es einen bestimmten Ort, an dem Sie sehr gut schreiben können?


Ich schreibe sehr gerne auswärts in Cafés. 


8. Was bedeutet die Frankfurter Buchmesse für Sie?


Sie bedeutet für mich, in jeder Ecke Literatur zu finden und das mögliche Halten von Lesungen.


9. Wie stehen Sie zu der geplanten Verfilmung? Freuen Sie sich darauf?


Ja, sehr!


10. Haben Sie vor, viel beim Drehbuch mitzuarbeiten?


Ja, ich stecke schon mitten im Prozess, das Drehbuch zu schreiben. Für mich stellt das eine große Herausforderung dar, aber es bereitet mir auch große Freude. 


11. Hätten Sie sich diesen Erfolg je vorstellen können?


Für mich war es immer ein Wunschtraum, der für mich jetzt real wird. 


12. Gibt es eine bestimmte Nachricht, die Sie Ihren Lesern übermitteln wollen?


Kauft keine Pelzmode!


13. Was ist Ihr nächstes Projekt?


Momentan arbeite ich an dem Drehbuch und danach steige ich erneut in das Schreiben meines dritten Romans ein!


14. Wie schwer oder leicht war es für Sie, Ihre Buchidee bei einem Verlag unterzubringen?


Bis jetzt war es überhaupt kein Problem.


15. Was ist das für ein Gefühl, das eigene Buch in einem Buchgeschäft zu entdecken? 


Das Gefühl ist ein sehr, sehr gutes! Allerdings wird man in der Beziehung als Autor auch ziemlich eitel. Entdeckt man beispielsweise kein Exemplar seines Buches im Buchladen, verurteilt man den Buchladen gleich als Saftladen.


16. Beginnen Autogramme Sie schon zu nerven?


Nein! Natürlich nicht!




Vielen Dank für Ihre Antworten!