Nina Blazon

"Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel" ist vor kurzem erst erschienen. Nina Blazon erzählt über Venedig, über sie selbst als Schriftstellerin und andere kreative Einfälle....

Fotos von Nina Blazons Recherchereise in Venedig! Bei diesen Impressionen werde ich auch Schriftstellerin ;)

1. Seit wann schreiben Sie?

Mit dem Schreiben von Büchern habe ich im Jahr 2002 angefangen. Vorher hatte ich allerdings schon einen Beruf, in dem das Schreiben im Vordergrund stand: Journalistin. 

2. Können Sie mir zehn Worte geben, die die Handlung von "Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel" beschreiben?

Mal sehen:

Venezianische Geister, Fluch, Freunde und Familie in Gefahr, Kampf, Gegenzauber.

 

3. Können Sie im Urlaub genauso gut schreiben wie Zuhause?

Im Urlaub schreibe ich nicht, ich wollte es auch nicht. Schließlich braucht man auch vom Schreiben ab und zu mal eine Pause. ;-)

4. Haben Sie beim Schreiben bestimmte Rituale, wie zum Beispiel Tee trinken oder eine bestimmte Hintergrundmusik hören?

Ich weiß, dass einige Kollegen als Ritual gerne Musik beim Schreiben hören. 

Bei mir ist es vielleicht die Tasse Kaffee, die ich morgens am Schreibtisch trinke. 

 

5. Was macht für Sie der Beruf eines Autors aus?

Auch wenn es jetzt nicht sehr romantisch klingt: Der Beruf hat viel damit zu tun, mit sich und der Geschichte alleine sein zu können, über Wochen und Monate. Es ist sicher kein Beruf für Menschen, die viel Geselligkeit brauchen und sich ohne  Arbeitskollegen oder Trubel schnell einsam fühlen. 

6. Was macht diesen Beruf aus Ihrer Sicht zum Allerbesten Beruf?

Die Recherche: dass man Leute aller Berufsgruppen befragen kann (Spezialisten auf ihrem Fachgebiet für Krimis z.B.), mit denen man sonst nie in ein Gespräch kommen würde. Das eröffnet ganz neue Blickwinkel und Horizonte. 

7. Wollten Sie schon immer Schriftstellerin werden?

Nein, dieser Wunsch hat sich erst nach und nach ergeben, als ich schon einige Jahre lang als Journalistin tätig war. 

8. Welches Genre lesen Sie am Liebsten?

Biographien, Krimis und Science-Fiction.

9. Finden Sie viel Inspiration zu Ihren Büchern in Familienmitgliedern?

Nein, die Personen sind zu 99,9 % erfunden. Die einzige Ausnahme findet sich in Laqua.

10. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsbuch?

Troy Blacklaws: Malindi. Eine wunderbare Geschichte über einen Jungen aus Südafrika in den 80er Jahren, der seinen Vater sucht. 

11. Gibt es ein Buch, bei dem Sie besonders lange gebraucht haben, es zu verfassen?

Eines dieser Bücher war „Wolfszeit“. Es beruht auf einem historischen Kriminalfall aus dem 18. Jahrhundert und es gab sehr, sehr viele Fakten, die exakt rekonstruiert werden mussten. Diese Nachforschungen dauerten ihre Zeit. 

12. Lesen Sie ab und zu die von Ihnen verfassten Bücher nach deren Veröffentlichung?

Nein, nur die Passagen, die ich auf Lesungen vortrage. 

Einige Fragen zu „Laqua – der Fluch der schwarzen Gondel “

13. Wie viele Bände sind geplant?

Es wird keine weiteren Bände geben – „Laqua“ wird ein Einzelband bleiben. 

14. Haben Sie Inspiration zu dem Buch in Ihnen bekannten Personen gefunden?

In diesem Fall habe ich mir den Namen „Sara“ von einer Freundin geliehen, die gebürtige Italienerin ist. Und auch ihre dunklen Locken. Natürlich habe ich vorher um Erlaubnis gefragt. 

15. Wie lange haben Sie ungefähr gebraucht, um das Buch zu verfassen?

Etwa vier Monate.

16. Woher kommen die Namen der Protagonisten?

Hier habe ich einfach in der venezianischen Stadtgeschichte gestöbert. „Vianello“ ist ein altehrwürdiger venezianischer Familienname. Pezzis gibt es auch viele. Ansonsten habe ich einfach nachgeforscht, welche Vornamen in Italien gebräuchlich sind und kam so auf Pippa, Luca, Fedele und andere Namen.

Und noch eine letzte Frage:

17. Schreiben Sie gerade an einem Buch? Wollen Sie uns verraten, worum es gehen soll?

Ja, gerade bin ich wieder an einem Fantasybuch für Leser ab 10 oder 11 Jahren. Das Abenteuer wird diesmal in Kopenhagen spielen, in der Heimatstadt der kleinen Meerjungfrau von Hans Christian Andersen. Und es wird um ein dunkles, gefährliches Meereswesen gehen, mit dem einige Kinder im Dänemark-Urlaub Bekanntschaft machen. Natürlich verbirgt sich hinter diesem erschreckenden Nixenwesen ein großes Geheimnis, das es zu lüften gilt ...

Vielen Dank für Ihre Antworten!

 

 

 

 

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