Nadine Erdmann

 

Nadine Erdmann ist die Autorin von "Mind RIpper", auf ihrer Website beschreibt sie die Hauptfiguren, und gibt uns eine Leseprobe für den Cybergame-Thriller! Sie hat mir auch gleich den Roman zu Verfügung gestellt und die Rezension dazu kommt bald! Genauso wie weitere Inetrviewfragen mit Antworten zu dem Thriller! Aber vorerst Fragen und Antworten zu Nadine Erdmann als Autorin selbst! 

1. Würden Sie uns ein wenig über sich erzählen – Ihre Hobbys, Lebenssituation, Ihren Traum vom Glück, was Sie ärgert, welche Gabe Sie gerne besäßen …?

Ich lebe mit meinem Mann im schönen Ruhrgebiet und wenn ich nicht gerade schreibe, dann lese ich gern, treffe mich mit Freunden und Familie, schreibe viele Emails, weil leider nicht alle meine Lieben in meiner Nähe wohnen, und ich bin ein Serienjunkie.

Einen spektakulär großen Traum vom Glück hab ich eigentlich gar nicht. Ich bin glücklich, wenn alle meine Lieben gesund sind und es ihnen gut geht, denn das hört sich oft so selbstverständlich an, ist es aber nicht. Sehr glücklich machen würde es mich aber natürlich, irgendwann einen Verlag zu finden, der meine Geschichten veröffentlicht.

Was mich ärgert? Intoleranz, Rücksichtslosigkeit, Dreistigkeit und Menschen, die immer nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind.

Eine Gabe, die ich wahnsinnig gern hätte, wäre richtig gut zeichnen zu können.

2. Wie kamen Sie zum Schreiben?

Es gab da keinen Schlüsselmoment. Ich hab mir schon immer gern Geschichten ausgedacht. Als Kind meistens vor dem Einschlafen und besonders dann, wenn ich ein bisschen traurig war, weil ich ein Buch zuende gelesen hatte, es aber noch nicht loslassen wollte. Da hab ich mir dann einfach neue Geschichten für die Figuren und ihre Welt ausgedacht. Irgendwann fing ich dann auch an, mir eigene Geschichten auszudenken, aber erst während meines Studiums hab ich sie ab und an auch aufgeschrieben.

3. Wie finden Sie Ihre Themen und Namen der Charaktere?

Themen oder Idee für Geschichten finden sich eigentlich überall: In anderen Geschichten, die ich lese, höre oder ansehe, in Songtexten, in Gesprächen mit Freunden... Eigentlich überall. ;o)

Die Namen der Hauptfiguren sind beim anschließenden Planen der Geschichte dann meistens einfach irgendwann da, genauso wie ihr Aussehen. Ich hab aber auch ein paar Listen, in denen ich Namen sammle, und falls ich – meistens für die Nebenfiguren – noch einen brauche, kann ich mir dort dann einen aussuchen.

4. Was lesen Sie selber gerne?

Meistens lese ich Jugendbücher. Da ich selbst ja für diese Altersgruppe schreibe, lese ich gern, was Kollegen dort veröffentlicht haben. Was die Genre angeht, bin ich recht offen. Ich mag Thriller, Dystopien, Problembücher, Mystery, ab und an auch Urban Fantasy. Aber im Prinzip kann jedes Buch eine Chance haben, es muss mich nur irgendwie ansprechen. Und ich muss die Figuren mögen. Wenn mich die nicht berühren, hat das Buch meistens leider bei mir verloren.

5. Wer sind Ihre Lieblingsautoren?

Hab ich nicht. Jeder bekommt bei mir eine Chance, mich mit seinen Figuren und seiner Geschichte für sich zu gewinnen.

6. Können Sie uns einen Lesetipp geben?

Außer meinem Mind Ripper?! ;o)

Die Bücher, die in diesem Jahr bisher meine persönlichen Lesehighlights waren, sind Raven Boys und Dream Thieves – Band 1 und 2 aus Maggie Stiefvaters Raven Cycle.  

7. Was ist Ihr nächstes Projekt?

Ich arbeite an der Fortsetzung vom Mind Ripper, dem zweiten Teil der FatefulFuture Reihe.

8. Haben Sie sich schon einmal gewünscht, im Nachhinein etwas an Ihren Bücher ändern zu können?

Ich glaube, es gibt kaum einen Autor, der nach Veröffentlichung seines Buches nicht noch irgendeine Stelle findet, die er doch gern nochmal ein wenig überarbeiten würde. ;o)

9. Mit welchem Ihrer Charaktere würde Sie gerne einmal einen Tag verbringen? Was würden sie zusammen unternehmen?

Ich würde wahnsinnig gern mit Jemma, Jamie & Co. in die CyberWorld gehen und dort ein gruseliges Mystery-Game spielen. Auch wenn ich dabei vor Angst vermutlich sterben würde, wäre das trotzdem richtig cool. ;o)

10. Was fällt Ihnen am Entstehungsprozess eines Buches sehr leicht, was schwer? Vielleicht gibt es auch etwas, was Sie total super oder total fürchterlich finden?

Ideen für Bücher zu finden fällt mir recht leicht, schwierig wird es, wenn ich die auf „Tauglichkeit“ prüfe, denn nur eine gute Idee, macht ja noch lange keine Geschichte. Ich muss gucken, ob sie auch wirklich genug Potenzial hat, dass daraus ein guter Plot entstehen kann, der dann eben auch zu einer spannenden Geschichte führt. Meistens macht dieses Planen unglaublichen Spaß, manchmal kann es aber auch zur Verzweiflung treiben, wenn man irgendwie nicht weiterkommt oder sogar feststellt, dass die Idee vielleicht doch nicht so gut war und nicht genügend „Stoff“ für eine Geschichte bietet. Das kam bei mir bisher aber nur selten vor. Meistens schaffe ich es ganz gut, Ideen auszubauen oder miteinander zu kombinieren. ;o)

11. Schreiben Sie lieber für Kinder und Jugendliche oder für Erwachsen?

Prinzipiell schreib ich lieber für Jugendliche, aber generell freue ich mich natürlich über jeden Leser und jede Leserin, die meine Geschichten lesen wollen. :o)

Fragen zum "Mind Ripper"

in Bearbeitung - erst muss ich das Buch überhaupt lesen!


Vielen Dank für Ihre Antworten!

 

Ihr kommt mit dem Link direkt zum Buch und auch zur Website von nadine Ehrmann. Wie bereits angedeutet, findet ihr dort auch viele, tolle Hintergrundinformationen rund um den Thriller!

Hat jemand von euch Mind RIpper schon gelesen? Ich bin mir sicher, Nadine Erdmann freut sich über Feedback (und ich auch - bin selber schon so gespannt!).