Jennifer B. Wind

 

Was für ein Thriller! Die Autorin von "Als Gott schlief" beantwortet mir hier alle meine Fragen ausführlichst, zeigt euch viele Bilder und zwei Videos zu einer Lesung! Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung zu dem Thriller. Von allen, die ihn gelesen haben ;)

1. Würden Sie uns ein wenig über sich erzählen – Ihre Hobbys, Lebenssituation, Ihren Traum vom Glück, was Sie ärgert, welche Gabe Sie gerne besäßen …?

Oh, das ist aber vieles auf einmal in einer einzigen Frage ;-)

 

Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und wohne mit Mann, zwei Töchtern und zwei Kaninchen in einem Häuschen mit Garten 25 Minuten von Wien entfernt. Wow! Das klingt echt spießig und beschaulich. *lach*

 

Ich ärgere mich vor allem über den Raubbau den die Menschheit an der Erde vornimmt. Diese Verschwendung von Ressourcen, das rücksichtslose Umgehen mit der Natur und den Lebewesen darauf. Deshalb bin ich auch seit Jahren im Umwelt- und Tierschutz tätig. Außerdem verstehe ich nicht, warum wir uns darüber hinaus gegenseitig die Köpfe einschlagen. Ich würde mir sehr wünschen, dass die Menschen aufwachen und erkennen, dass es egal ist, welcher Religion, Rasse oder sexueller Orientierung wir angehören. Wir leben alle am selben Ort. Der Erde. Und sollten uns lieber darum kümmern, sie so lange wie möglich zu erhalten.

 

Mir macht es Freude meine Kinder aufwachsen zu sehen, mein Eigenanbaugemüse und -obst zu essen, anderen zu helfen, interessante Gespräche mit Freunden oder auch mal Fremden zu führen und am Wasser zu sitzen (egal ob See, Meer oder Bach). Und natürlich lese und schreibe ich unglaublich gerne, sehe gern gute Filme, liebe Musik und Kunst und spiele gern Klavier und male auch selbst ein bisschen. Wenn ich nichts zu tun habe, werde ich unrund. Rumliegen und in die Luft gucken ist für mich also eher Stress. ;-)  Also mache ich Sport, oder zumindest Qi Gong, Pilates oder Yoga.

Mein absolutes Highlight ist Wassersport. Ich liebe es zu tauchen, zu segeln und zu schwimmen. Es gibt nichts Schöneres. Ich sammle (außer Bücher, Filme und Cd´s) Leuchttürme. ;-) Ich könnte mir auch gut vorstellen in einem Leuchtturm zu wohnen. Eine Marotte war auf jeder meiner Reisen einen landestypischen Gegenstand und ein landestypisches Getränk mitzunehmen. Darum lagert in meinem Keller altes irisches Bier neben Tequila und Co. Das Bier würde ich nicht mehr trinken *lach*.

 

Mein Traum vom Glück ist gerade dabei sich zu erfüllen...

 

Wenn ich mir eine Gabe aussuchen dürfte, wäre es die Gabe, zu heilen.

Dürfte ich eine zweite wählen, wäre es das Zeit reisen, drittens das Beamen ;.-)

2. Wie kamen Sie zum Schreiben?

Ich habe mit 8 Jahren zu schreiben begonnen, also abseits der Schule entstanden hier schon erste kleine Geschichten, die ich auch selbst illustriert habe zum Beispiel „Die Reise des kleinen Polsters“, wo es um ein grelloranges Kissen mit grasgrünen Ecken geht, das immer weiter geschenkt wird, weil es keiner schön genug findet und haben will. Der erste Roman war mit 9 Jahren fertig. „Abenteuer auf dem Bauernhof“ war der Titel. 

Später habe ich für die Schülerzeitung geschrieben, Gedichte und Kurzgeschichten. Tagebücher habe ich auch jede Menge gefüllt.

3. Wie finden Sie Ihre Themen und Namen der Charaktere?

 

Die Themen liegen quasi auf der Straße. Man muss nur Nachrichten gucken, oder Zeitung lesen, beziehungsweise mit offenen Augen durch die Welt gehen, dann findet man Tausende Themen, die man verwenden kann.

Die Charaktere kommen einfach zu mir, sowohl ihr Aussehen als auch ihre Namen.

Manchmal mitten in der Nacht auf dem Weg zum Klo. ;-)

4. Was lesen Sie selber gerne?

„Die unendliche Geschichte“ war das erste dicke Buch überhaupt, das ich gelesen habe. Tolkien, Pratchett, Preußler, Adams, Asimov, King, Barker, ui das sind ja alles Männer...also dann noch Anne Rice und Jane Austen,  *G*. Diese Autor/innen habe ich rauf und runter gelesen. In meiner Kindheit war ich ein großer Fantasy-Fan, vor allem von Tolkien und Pratchett, später kam Horror (King, Clive Barker, Anne Rice...) und Science Fiction (Asimov, Wells...) dazu. Diese drei Genres liebe ich immer noch. Aber von Horror war es nicht mehr weit zu den Thrillern. Und ich ziehe harte Thriller generell Krimis vor. Ich brauch also den gewissen Thrill, der mein Herz zum Rasen bringt. Daneben lese ich sehr gern Fantasy, am liebsten High Fantasy oder Urban Fantasy, sowie Steampunk und generell Science Fiction. Ab und zu auch historische Romane und Love and Landscape, Sach- und Fachbücher und Cross Over der genannten Genres.

5. Wer sind Ihre Lieblingsautoren?

Ich bin ein absoluter Fan (außer den bereits in der letzten Frage genannten) von Sebastian Fitzek, Veit Etzold, Andreas Gruber (von ihm habe ich sogar das erste Büchlein, das nur in einer kleinen Auflage erschienen ist) Karin Slaughter, Cody McFadyen, Kerstin Gier, Joy Fielding, Regine Kölpin, Maggie Stiefvater, Janet Clark, Samuel Beckett, Anita Shreve, Dean Koontz, Petra Hammesfahr, Paulina Simmons, Tanya Huff und Tess Gerittsen. Von diesen Autor/innen muss ich einfach alles immer sofort lesen. Aber es gibt jedes Jahr auch immer wieder Neuentdeckungen, die mich vom ersten Buch an in den Bann ziehen. 

6. Wer ist Ihr liebster Romanheld?

Früher war ich in Atreyu verknallt ;-). Heute habe ich viele Romanheld/innen, denen ich gerne folge. Wer die Autor/innen oben kennt, kennt auch die Held/innen ;-)

7. Hatten Sie ein besonderes Erlebnis als Autorin? Welches war das?

Erst kürzlich durfte ich meinen ersten deutschen Fan treffen. Eine Leserin aus dem Lovelybooks Universum namens Kriminudel. Sie kam nach Wien und wir sind zusammen Eis essen gegangen. Meine ganze Familie war dabei. Das war schon etwas sehr Besonderes und ich hätte nichts gegen mehr solcher Treffen einzuwenden. ☺

8. Können Sie uns einen Lesetipp geben?

 

Wer Lesetipps von mir will, kann mir gern auf „Lies und plausch mit Jenny“ folgen, da gebe ich jede Woche Tipps. Einen einzigen könnte ich nie geben, dazu gibt es viel zu viele gute und ausgezeichnete Bücher und Autor/innen. 

9. Was ist Ihr nächstes Projekt?

Ich arbeite momentan an 4 bestellten Kurzkrimis für Anthologien, die ich alle bis Oktober abgeben muss und zwei eigenen Anthologien. Das dauert bei mir ebenfalls immer ein bisschen, weil ich auch Kurzgeschichten nicht sofort abgebe, sondern nach dem Schreiben einige Zeit liegen lasse bevor ich sie erneut überarbeite. Danach überarbeite ich meinen Jugendkrimi fertig. Und dann hoffe ich, dass ich bald mit dem zweiten Teil meiner Thriller-Serie weitermachen kann, 100 Seiten stehen ja schon und die Leser/innen wollen Nachschub. Erst unlängst steh ich in der Trafik meiner Heimatgemeinde und erfahre, dass alle Mitarbeiter mein Buch bereits gelesen haben und die Chefin hat mich dann gefragt, wann der nächste Teil erscheint. Auf meine Antwort nicht vor Herbst 2015 hat sie entsetzt geguckt: „Was? So lange kann ich nicht warten!“ *lach* Solche Ereignisse wärmen das Autorenherz schon sehr. 

10. Haben Sie sich schon einmal gewünscht, im Nachhinein etwas an Ihren Büchern ändern zu können?

Nein, eigentlich nicht. Das liegt daran, dass ich sehr lange und genau arbeite und sehr oft überarbeite. Natürlich kommt es vor, dass man im Nachhinein Fehlerchen findet,  die sogar der Lektor übersehen hat, aber das passiert ständig. Auch in Büchern von Bestsellerautor/innen habe ich schon Fehler gefunden oder Recherchelöcher.

11. Mit welchem Ihrer Charaktere würde Sie gerne einmal einen Tag verbringen? Was würden sie zusammen unternehmen?

Ganz klar mit Dr. Thomas Neumann, kurz Tom genannt. Er ist mein absoluter Liebling in meinem Thriller. Mit ihm könnt ich einiges unternehmen, da er viel mit mir gemeinsam hat. ;-) Er ist total bibliophil, liebt Science Fiction insbesondere Star Trek, spielt Klavier und diskutiert gern über psychologische und philosophische Themen und dazu kümmert er sich sehr gern um andere. 

12. Schreiben Sie auch sonst gerne Artikel für Magazine? Worin liegen Ihrer Meinung nach die Unterschiede, wenn es um kleine Artikel geht und wenn man ein Buchs schreibt?

Ein Artikel ist ganz klar Non-Fiction, das bedeutet, hier muss man sachlich bleiben,  darf nicht ausschweifen oder gar etwas dazu erfinden. All diese Dinge, von denen ein Roman lebt.

13. Was fällt Ihnen am Entstehungsprozess eines Buches sehr leicht, was schwer? Vielleicht gibt es auch etwas, was Sie total super oder total fürchterlich finden?

Eigentlich ist das Schwierigste den Plot zu kreieren, alles gut zu recherchieren und die Geschichte zu konstruieren. Welche Erzählperspektive nehme ich? Wie viele Leute kommen zu Wort? Welche Schauplätze verwende ich? Wie lege ich die überraschenden Wendungen an? All das steht bei mir komplett fest, bevor ich die erste Zeile schreibe. Sobald ich genau weiß, was ich schreiben will, geht es eigentlich recht schnell, sofern genug Zeit vorhanden ist.

Was ich generell weniger mag, ist das Überarbeiten. Aber ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin. *lacht*

14. Wie leicht oder schwer ist es für Sie, Ihre Buch-Idee jeweils bei einem Verlag unterzubringen?

Ich mache das nicht selbst, sondern vertraue meiner Agentin Lianne Kolf. Das war für mich von Anfang an klar, dass ich mit einer Agentur zusammen arbeiten will und nicht in Eigenregie Verlage suchen, bzw. Verträge aushandeln möchte. Das übersteigt schon meine Kompetenzen und macht mir sicher auch keinen Spaß. In diese Materie wollte ich mich gar nicht vertiefen. Ich will schreiben, aber das ganze Drumherum delegieren. 

15. Wie organisieren Sie einen Schreibprozess? Wie lange brauchen Sie für ein Buch?

Das ist unterschiedlich. „Als Gott schlief“ hat eine wahnsinnig lange Entstehungszeit.  Aber ich hatte damals auch keinen Grund zu hetzen. Ich habe bereits 1998 die Fakten zusammengetragen und während meines Brotberufs immer wieder weitergemacht. Zuerst mit der Recherche und später habe ich auch auf einer Kofferschreibmaschine geschrieben, während der Rest der Crew am Pool lag. 

Ich glaube, solange werde ich nie wieder Zeit haben und irgendwie vermisse ich das jetzt schon ;-). Der Druck schnell etwas abzuliefern ist sehr groß und raubt mir momentan ein bisschen den Atem und die Lust am Schreiben. Gottlob habe ich während des Entstehungsprozesses zu „Als Gott schlief“ bereits für Teil 2 und 3 mitrecherchiert. Das fällt jetzt also weg und ich kann in Ruhe schreiben. Wobei mit der Ruhe ist es so eine Sache bei zwei Kindern ;-) Ich weiß nicht, ob ich der Typ Autor bin, der Romane wie am Fließband abliefern kann, ohne dass die Qualität darunter leidet. Das wird sich noch zeigen. Aber mehr Spaß hätte ich sicher, wenn ich wie Frederik Forsythe leben dürfte, der nach jedem Roman 2 Jahre Urlaub macht. *lach* Der kann es sich auch leisten. ☺ 

16. Bei Ihrer ersten Buchveröffentlichung: Was haben Sie von der Buchveröffentlichung damals erwartet und was davon ist in Erfüllung gegangen?

Eigentlich hat die Veröffentlichung meine Erwartungen weit übertroffen. Ich bin ja seit Jahren in vielen Autorenvereinen tätig und habe dadurch mitbekommen, dass die Mehrheit kaum vom Schreiben leben kann und sehr wenige Bücher im Jahr verkauft. Dann habe ich ja nur ein E-Book erhalten, was ursprünglich ja anders gedacht war. Insofern habe ich meine Erwartungen weit hinunter geschraubt und mir gedacht, wenn du 1 Buch pro Tag verkaufst, dann sei glücklich. 

Naja, mittlerweile habe ich so viele Bücher verkauft wie gute Midlist-Autoren der gängigen Publikumsverlage.

Außerdem war ich vier Monate lang in den Top 10 unter Krimis/Thriller in den Bestsellerlisten von Thalia in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu finden. Die Rezensionen sind zum Großteil auch super und ich bedanke mich sehr dafür bei Blogger/innen, Leser/innen und Rezensent/innen. 

Etwas, wovon man zwar träumt, aber doch bedenken hat, diesen Wunsch vorher zu äußern. 

Aber eines fehlt noch zum vollkommenen Glück: Das ist ein Printbuch. Es gibt leider immer noch viele E-Book Verweigerer und einige Leser/innen würden sich mein Buch einfach gern signiert ins Regal stellen, weil es ihnen so gut gefallen hat.

Mein Highlight heuer wird sicher die Frankfurter Buchmesse. Ich war noch nie dort, auch nicht als Besucherin und bin schon sehr gespannt.

17. Haben Sie je Schreibworkshops besucht? Helfen diese tatsächlich weiter?

*lach* Oh ja, habe ich einmal, ganz am Anfang, weil ich dachte, das muss sein, aber der wurde von der „Schreibdozentin“ nach zwei Einheiten abgebrochen. Wir hatten eine Meinungsverschiedenheit, die mir bis heute nicht komplett klar ist. Sie meinte damals, unter anderem, man dürfe als deutscher Autor nicht die Perspektive wechseln. Das ginge nur in Amerika. Aha! Tja, da war sie wohl nicht ganz up to date. Dann wollte sie nicht, dass ich bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb teilnehme, weil ich angeblich nicht gut genug bin. Aber ich dachte mir: „Was soll schon passieren? Wenn es nicht gut genug ist, schmeißt es die Jury ohnehin in die Tonne.“ Wer meine Bio anguckt wird sehen, dass ich dann doch einige Preise eingeheimst habe. ☺ Der Schreibkurs war also nicht so der Hit. 

 

Vielmehr geholfen haben mir die gängigen Schreibratgeber und Foren, wie das Text Art Forum, Schreiblustforum, oder das DSFO, sowie hervorragenden Zeitschriften, wie die Federwelt und das Text Art, und meine Mitgliedschaft bei den mörderischen Schwestern war auch ein Meilenstein, absolut.

Ich durfte dort beim Mentoring-Programm teilnehmen, bekam eine wahnsinnig tolle und einfühlsame Autorin als Dozentin beiseite gestellt und da lief es dann richtig gut. Diese Autorin hat mir mit konstruktiver Kritik sehr weitergeholfen, ebenso einige Kolleg/innen, die meinen Roman ganz oder in Teilen vorab gelesen haben und mir erklärt haben, wo es für sie hakt und was man besser machen könnte. Und dann habe ich einfach zuerst versucht bei Kurzgeschichtenausschreibungen mitzumachen und bei Wettbewerben. Als ich gleich beim ersten Wettbewerb (nach dem Mentoring) den 1. Platz erhalten habe, wusste ich, dass ich am richtigen Weg bin. 

 

Mittlerweile begleite ich selbst neue Autor/innen auf ihren ersten Schritten, aber meine Begleitung ist bewusst anders, als ich es bei meinem ersten Kurs erfahren habe. Ich gehe sehr auf meine Schützlinge ein, gehe nicht auf die Schwächen los sondern arbeite mit ihnen an den Stärken, an den guten Textstellen, lobe selbst kleinste Schritte, verwende keine negativen Floskeln oder demotivierenden Botschaften. Das führt zu viel besseren Ergebnissen als das in unseren Breiten so beliebte „Runtermachen und Zerreißen“ der Texte in Schreibkursen und -foren. Ich bin übrigens drauf gekommen, dass amerikanische Creative Writing Lehrer genauso arbeiten. Der Erfolg gibt mir Recht. Ich freue mich aktuell für einen meiner Schützlinge, der es geschafft hat bei einem Wettbewerb einen der besten Texte abzuliefern. 

18. Schreiben Sie lieber für Kinder und Jugendliche oder für Erwachsene?

Das kann ich nicht pauschal beantworten, weil der Schreibprozess ein anderer ist.

Was schwieriger ist, wenn man für Jugendliche schreibt, ist deren Eigenheiten und Sprache zu treffen. Ich bin ja doch über 20 Jahre älter als Teenies heutzutage und habe auch keine Teenie-Töchter zu Hause sondern Kleinkinder.

Deshalb muss man da wirklich gut recherchieren und auch von Jugendlichen Test lesen lassen. Denn die Umgangswörter, die wir damals verwendet haben, verwendet heutzutage kein Jugendlicher mehr. ;-)

Vielen Dank für Ihre Antworten!

So, das war doch mal ein ausführliches Interview! Und an dieser Stelle bedanke ich mich nicht nur für die so spannenden Antworten, für die wunderbaren Bilder. Sondern auch für das Rezensionsexemplar! Und das Gewinnspiel! Aber nciht nur bei Jennifer B. Wind, sondern auch bei allen, die mitgemacht haben, die den Thriller gelesen haben und vielleicht weiterempfohlen haben. Und ich sage "Herzlciehn Glückwunsch" an die Gewinner!

 

Hier geht 's zum Gewinnspiel!

 

Und hier zu meiner Rezension! (kommt noch)

 

Aber vorerst noch zwei Videos zu einer Lesung der Autorin:

Teil 1


Teil 2