Heidemarie Brosche

 

 

Ihren Roman "Casting" habe ich mit großer Begeisertung gelesen!

Heidemarie Brosche hat bisher über 50 Kinder-, Jugend- und Sachbücher geschrieben.

In diesem Interview erzählt sie darüber, wie gut sie im Zug schreiben kann, warum Autor so ein toller Beruf ist und woher all die Namen in ihren Büchern kommen. 

1. Seit wann schreiben Sie?

Seit 1988 schreibe ich als Erwachsene. Aber bereits als Grundschulkind habe ich in ein Büchlein geschrieben, das ich "Selbstgedichtedes" (mit Rechtschreibfehler!) genannt habe.

2. Können Sie mir zehn Worte geben, die die Handlung von "Casting" beschreiben?

Schlechter Schulabschluss - Model-Wettbewerb - große Chance - Erfolg - Verliebtsein - Ernüchterung - Konkurrenz - Enttäuschung - Freundschaft - Zuversicht

Na ja, in zehn Worten hab ich noch nie ein Buch beschrieben. War halt ein Versuch. ;-)

3. Können Sie im Urlaub genauso gut schreiben wie Zuhause?

Nein, aber im Zug. Da sogar fast besser als zu Hause.

4. Haben Sie beim Schreiben bestimmte Rituale, wie zum Beispiel Tee trinken oder eine bestimmte Hintergrundmusik hören?

Nein, keine Rituale. Wenn überhaupt, ist das Ritual ist das Hochfahren des PCs und die Freude, schreiben zu dürfen.

5. Was macht für Sie der Beruf eines Autors aus?

Schreiben, weil es Freude macht. Schreiben und dabei immer besser werden wollen. Schreiben und damit ein Publikum erreichen und begeistern. Schreiben und damit Geld verdienen.

6. Was macht diesen Beruf aus Ihrer Sicht zum Allerbesten Beruf?

Dass ich Gedanken und Ideen, die es nur in meinem Kopf gibt, in Worte fassen und dabei mit Sprache "spielen" darf. 

7. Wollten Sie schon immer Schriftstellerin werden?

Nein, ich habe ja auch erst einen anderen Beruf erlernt.

8. Welches Genre lesen Sie am Liebsten?

Obwohl ich selbst keine Krimis schreibe, lese ich sie recht gerne zur Unterhaltung, wenn sie so richtig spannend sind. Ansonsten habe ich kein Lieblingsgenre. Ich kann aber sagen, was mich überhaupt nicht reizt: seichte Frauenromane und Horrorstories.

9. Finden Sie viel Inspiration zu Ihren Büchern in Familienmitgliedern?

Ab und zu in Familienmitgliedern, oft aber auch in der restlichen Welt um mich herum.

10. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsbuch?

Da muss ich passen. Habe ich nicht.

11. Gibt es ein Buch, bei dem Sie besonders lange gebraucht haben, es zu verfassen?

Nein, ist mir nicht bewusst. Aber ich stelle natürlich fest, dass man ein und dasselbe Buch in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich liest und versteht.

12. Lesen Sie ab und zu die von Ihnen verfassten Bücher nach deren Veröffentlichung?

Ich lese natürlich in die Bücher rein und bin manchmal total überrascht, was ich mir da ausgedacht habe.

Einige Fragen zu „Casting":

13. War schon am Anfang nur ein Einzelband geplant?

Ja, es war nie von mehreren Bänden die Rede.

14. Haben Sie Inspiration zu dem Buch in Ihnen bekannten Personen gefunden?

Ich habe heftig recherchiert - im Internet, in Zeitungen und Zeitschriften und in Büchern. Und ich habe mit einer Frau gesprochen, die ganz nah an der Model- und Casting-Szene dran ist. Aber es war nicht Heidi Klum. ;-)

15. Wie lange haben Sie ungefähr gebraucht, um die Bücher zu verfassen?

Ganz unterschiedlich. Da ich nie sehr viele Stunden am Tag schreiben kann, ist das überhaupt schwer zu sagen. An einem Buch wie "Casting" habe ich einige Wochen geschrieben - soweit ich mich erinnere.

16. Woher kommen die Namen der Protagonisten?

Manchmal fliegen sie mich einfach an. Manchmal überlege ich sehr bewusst, wie ich die Protagonisten nennen könnte.

Und noch eine letzte Frage:

17. Schreiben Sie gerade an einem Buch? Wollen Sie uns verraten, worum es gehen soll?

Ich schreibe gerade am 2. Band von Vampi-Schlampi, einem Fortsetzungsroman für Grundschulkinder.


Vielen Dank für Ihre Antworten!

 

 

 

Ihr wollt mehr über den Roman "Casting" wissen? Dann folgt dem Link auf dem Cover-Bild. Auf der Website der Autorin findet ihr auch noch alle anderen Bücher!