Irgendwas ist doch immer

von Daniela Nagel


Inhalt:


Kind, Karriere, Traummann – die junge Lektorin Alice hat eine klare Vorstellung davon, wie sie das alles hinbekommt. Dumm nur, dass der Chef, eine vernachlässigte Freundin, die Politik und (Schwieger)Mütter es noch besser wissen! Und der Traummann vor allem mit seinem Job beschäftigt ist. Ein Glück, dass sie Eve an ihrer Seite hat. Eve, bisher Vollzeitmutter von sechsjährigen Drillingen, sucht noch nach der zündenden Idee, wie es beruflich weitergehen könnte . Eins ist klar: Das Leben (mit Kindern) ist wie eine Wundertüte – voller Überraschungen!


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Leseprobe zu dem Buch "Irgendwas ist doch immer!"
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Meine Rezension:


Das Buch an dem ich seit langer Zeit wieder lange gelesen habe... Drei Wochen sogar, glaub ich. Das lag natürlich auch etwas an dem Buch, aber auch an meinem Zeitmangel. Im Nachhinein tut es mir etwas Leid, ich hätte mir gerne die Zeit genommen, um es an einem Stück zu lesen.. 

Beginnen wir mit dem Schreibstil von Daniela Nagel. Der ist herrlich offen, natürlich und komisch. Ergänzt sich sehr gut mit der im Buch beschriebenen Geschichte. Großes Plus hierfür! Langeweile hatte ich nicht, trotzdem haben sich manche Stellen einfach zu sehr in die Länge gezogen, andere waren für mich wiederum viel zu schnell vorbei. 

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Frauen Alice und Eve und jeweils alle, die zu deren Familien gehören. Ehemann, Kinder, Eltern, Schwiegereltern und Alice's beste Freundin Isobel. Beide warne mir ausgesprochen sympathisch und die Autorin hat abwechselnd jeweils ein Kapitel lang von dem Leben der Protagonistinnen erzählt. Das hat für Abwechslung gesorgt. Ich habe mich immer mehr auf Alice und ihr Leben gefreut, als auf Eve. Eve war mir zwar total sympathisch und ist eine herzensgute Frau und eine herzensgute Mutter für ihre Drillinge. Aber sie hat von der biederen Hausfrau, dieses Image konnte auch nicht vertrieben werden, als sie versucht hat, wieder in den Job einzusteigen. Gut, sie mag sich verändert haben. Aber Alice und ich sind einfach eher auf einer Wellenlänge... Alice's beste Freundin Isobel konnte ich dagegen überhaupt nicht verstehen. "Was hat die denn jetzt schon wieder?", habe ich mich des Öfteren gefragt... Unnötig manche Sprüche!

Vielleicht ist "Irgendwas ist immer" wirklich mal ein Roman, den man erst als Erwachsener versteht und ich war mit meinen 16 Jahre einfach zu jung.. Aber es gibt darum, wie sich die Leben der Einzelnen verändern können, nach der Geburt der Kinder. Dann um den beruflichen Wieder-Einstieg, um Krach mit dem Ehemann, um Unverständnis innerhalb der Familien, um das Verliebt-Sein. Klingt nach vielen Themen, ist aber kein ernstes Buch. Sondern einfühlsam und unterhaltsam beschrieben! Vielleicht sind es aber eher Themen, die junge Mütter beschäftigen. 


Mein Fazit:


*** Drei Sterne für unterhaltsame Lesestunden und abwechslungsreiche Themen. 


Über die Autorin:


Daniela Nagel, geboren 1977 in Köln, hat Neuere Deutsche Literatur und Philosophie studiert. Als Drehbuchautorin schrieb sie unter anderem mehrere Folgen für die ZDF-Serie Streit um drei. Zurzeit verfasst sie Werbetexte für das Magazin Kino & Co. Daniela Nagel lebt mit Mann und fünf Kindern in Köln.


Vielen Dank an den Romandomhouse book Verlag und das Bloggerportal.

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Kommentare: 3
  • #1

    Sternchen (Sonntag, 05 Juli 2015 16:59)

    Respekt, Theresa! Lange und unterhaltsam verfasste Rezension!

  • #2

    Lenchen (Samstag, 11 Juli 2015 12:50)

    Schöne Rezi!

  • #3

    @ euch (Samstag, 11 Juli 2015 13:02)

    @Sternchen
    Freut mich, dass sie gefällt :)

    @Lenchen
    Leute, ihr macht mich ganz verlegen ;) Danke