Der Gesang der Wellen nach dem Sturm

von Kirsty Wark

Quelle: Knaur Verlag
Quelle: Knaur Verlag

Inhalt:

 

Elizabeth Pringle lebt auf der kleinen, sturmumtosten Insel Arran im Westen Schottlands. Die alte Dame weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es an der Zeit ist, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und sich all ihre Sorgen und Ängste von der Seele zu schreiben.

Kurze Zeit später erlebt Martha die Überraschung ihres Lebens: Eine Unbekannte namens Elizabeth Pringle hat ihrer kranken Mutter ein Haus auf Arran vermacht. Nach und nach lernt Martha die Insel kennen und all die Personen, die in engem Kontakt zu Elizabeth Pringle standen. Zusammen wollen sie Elizabeth’s wohlgehütetes Geheimnis und deren Vergangenheit aufdecken.

 

Leseprobe?!:

 

http://www.amazon.de/Der-Gesang-Wellen-nach-Sturm/dp/3426515172/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1409996241&sr=8-1&keywords=der+gesang+der+wellen+nach+dem+sturm

 

Meine Rezension:

 

„Ich kam im April 1911 zur Welt, genau zu der Zeit, als auch die Schafe ihre Lämmer gebaren. Meine Mutter sagte stets, dass es ein typischer „Arran-Tag“ gewesen sei. Die Felder waren voller zitronengelber Schlüsselblumen, und zarte Quellwolken jagten über den Himmel.“

 

Das schottische, das Inselgefühl und die oberflächliche Kälte, aber doch innere Wärme und Herzlichkeit der Schotten kommt in diesem Roman wunderbar zum Ausdruck. Die Autorin Kirsty Wark schafft es, alle Gefühle der Personen und Geschehnisse im Laufe des Romans mit der schottischen Natur und dem rauen Klima zu verbinden und schon der kurze Abschnitt oben zeigt, mit welcher Sprache es macht. Leider fand ich es ziemlich oft sehr verwirrend, wie selbstversätndlich sich Martha und Elizabeth mit ihrer Erzählperspektive abwechseln und anfangs hat es wirklich erst mal ziemlich lange gedauert, bis ich mich in die beiden Geschichten eingefunden habe. Bis zum Schluss aber, habe ich mich ab und zu gefragt, ob etwas jetzt in Marthas oder Elizabeths Leben passiert ist. Die Charaktere sind wirklich alle sehr lieb gezeichnet und so unterschiedlich, dass es wirklich toll ist, wie authentisch und realistisch sie sind. Martha mag ich hier am liebsten, denn sie ist, die ich wirklich verstehen kann und die ich in gewisser Hinsicht auch bewundere. Denn sie ist auch diejenige, die leider keine so schöne Vergangenheit hat… Die Beziehung zwischen den beiden Schwestern Martha und Susie hat mich anfangs ziemlich genervt, dann habe ich mich damit abgefunden und das Ende zwischen den beiden fand ich super! Kirsty Walk erzählt die Geschichte in einem schönen, leichten Stil. An manchen Stellen hatte ich jedoch das Gefühl, dass die Handlung nur so dahin plätschert. Aber dann wiederum gab es so einige Überraschungen in dem Roman, allen voran vor allem das Ende, das für mich total unerwartet und plötzlich kam und mich dementsprechend auch sehr schockiert hat. Je länger ich aber darüber nachdenke, desto besser finde ich es. Denn es war unerwartet, ich hätte nie gedacht, was für ein großes Geheimnis Elizabeth Pringle wirklich hat.

 

Mein Fazit:

 

Der Roman ist seicht, an manchen Stellen eher dahinplätschernd, aber dann doch wieder mit einigen vollkommen unerwarteten Überraschungsmomenten. Insbesondere für das spannende Geheimnis vergebe ich an den Frauenroman *** drei Sterne!

 

Autoreninfo:

 

Kirsty Wark wurde 1955 in Dumfries/Schottland geboren. Sie arbeitet als Journalistin undgehört in Großbritannien zu den bekanntesten TV-Moderatorinnen. Kirsty Wark ist mit dem TV-Produzenten Alan Clements verheiratet, mit dem sie einen Sohn und eine Tochter hat. DER GESANG DER WELLEN NACH DEM STURM ist ihr erster Roman.

 

Quelle:

 

http://www.droemer-knaur.de/autoren/7921408/kirsty-wark

 

Vielen Dank an den Droemer & Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Kommentare: 1
  • #1

    Melanie (Montag, 08 September 2014 16:22)

    Eine urlaubshafte Rezension! Hört sich toll an! <3