Sei mein Stern

von Amanda Frost

Quelle: www.amandafrost.de
Quelle: www.amandafrost.de

Inhalt:

 

Rafaels Bruder Simon wird auf die Erde geschickt, um sich eine Frau auszusuchen. Ganz anders als Rafael vermisst Simon Siria jedoch sehr und kann es nicht erwarten, endlich seinen Auftrag erfüllt zu haben und zusammen mit einer Frau auf seinem Heimatplaneten Siria zurückkehren zu dürfen. Auf Siria ist er Computerspezialist und auch auf der Erde möchte er einige neue Erfinungen einführen, damit stößt er allerdings auf wenig Gefallen bei den Erdbewohnern.

Wer möchte schon einen Fahrstuhl haben, der beleidigt ist, wenn man ihn als eine lahme Krücke bezeichnet und nicht mehr aus dem Keller aufsteigen möchte oder ein Laufband, welchem plötzlich die Puste ausgeht. Aber das sind die eizigen Spielereien, die Simon treibt, ansonsten hackt er sich in die verschiedensten und besten Sicherheitssysteme der Welt ein und hinterlässt dort, allerdings gewollt, seine Spuren! Aber dann kommt die junge Jana ihm so langsam auf die Schliche und entdeckt nicht nur die übermenschlichen Kräfte, seine außergewöhnlichen Computerfähigkeiten, sondern noch anderes übersinnliches. Simon und Jana wissen beide von Anfang an, dass der jeweils andere dem einen etwas verschweigt. Und das in einer Situation für Simon, in der er eigentlich nur eine Frau sucht...

 

Meine Rezension:

 

Ein idealer Prolog, der mich gleich wieder in die Handlung einfinden hat lassen und die Umstände erkennen hat lassen. Und es war nicht langweilig!

Simon ist mir gleich am Anfang ans Herz gewachsen und da hat sich auch nichts geändert im Verlauf des Romans! Er ist einfach so süß und lieb, und das auf eine ganz andere Art als sein Bruder Rafael. Das hat den zweiten Teil "Sei mein Stern" ganz anders gemacht als den ersten Teil "Gib mir meinen Stern zurück". 

Jana war mir allerdings ziemlich suspekt und obwohl es einige Stellen gab, an denen ich mich unheimlich für die beiden gefreut habe, dachte ich doch, dass Simon eigentlich etwas besseres verdient hätte... Er ist einfach so süß, ein echtes Muttersöhnchen ;). 

 

"Doch was Simon am meisten fehlte, waren die ausgeglichenen und harmoniebedürftigten Menschen. Die Bewohner Sirias zollten einander Respekt und Anerkennung, nicht so wie auf der Erde, wo Aggression, Unmut und Neid vorrangig zu sein schienen. Obendrein sehnte er sich fast schmerzhaft nach seinen Hightech-Computersystemen, vor denen er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte, um seinen Mitbürgern durch vielfältige, computergesteuerte Vorgänge den Alltag zu erleichtern." (Seite 81)

 

Und Simon wirkt einfach so unschuldig, und zaubert so viele unerwartete Wendungen hervor, die den Leser einfach zum Lachen bringen müssen:

 

"`Ja, ich liebe es, Elektrogeräte zu modifizieren. Auch wenn ich Valerie damit ab und an in den Wahnsinn treibe.`Er gluckste leise. 'Wobei ich nicht nachvollziehen kann, was ihr Problem ist. Das Personal kann sich das leidige Staubsaugen sparen, die Minibars rollen eigenständig in die Küche und ordern Nachschub, und die Eingangstüren verriegeln sich automatisch, falls sich ein suspekter oder angetrunkener Gast nähern sollte. Ach ja, und der Fahrstuhl passt sich der Geschwinsigkeit der Konstitution der Gäste an. Wenn ich bleiben sollte, gewinnt Valerie noch den Innovationspreis.`" (Seite 91/92)

Toll, dass ich so viele altbekannte Personen vom ersten Teil wieder getroffen habe und mit dem Leben fast vertraut war. Das einzige, was wirklich gefehlt hat, war die Wegbeschreibung zu Valeries Hotel in München: Ob es das wirklich gibt? :)

Der zweite Teil hat viel mehr auch auf Siria gespielt, als der erste Teil. Undauch das war super, denn obwohl es mehr Phantasie gefordert hat, sich das vorzustellen, hat Amanda Frost uns gleich in die richtige Richtung gelenkt und so detaillreich, wie die Autorin den Planeten beschrieben hat, war sie vielelicht schon mal tatsächlich da... 

 

Schon von Anfang an, merkt man, dass Jana und Simon einfach wunderbar zusammenpassen. Das sehen auch Valerie und Rafael, und in der gewohnten Umgebung der Hotelathmosphäre wirken sie alle zusammen fast wie eine Familie!

 

"Himmel noch mal! Musste dieser Mann ständig die Manieren eines Gentlemans an den Tag legen? Warum konnte er sich nicht ab und an wie ein Arschloch benehmen? Dann wäre ihre Mission so viel einfacher." (Seite 154)

 

Und hoffentlich geht auch alles gut, denn wie Simon die Geschichte eigentlich beschreibt, ist wirklich verrückt!

 

"Ein außerirdischer Computerhacker lernt als Securityangestellter getarnt auf der Erde eine als Journalistin getarnte Undercoveragentin kennen, die das erklärte Ziel verfolgt, ihn abgehen zu lassen. Wenn das mal keine Ironie des Schicksals ist." (Seite 329)

"Dein Lachen macht mich zum glücklichsten Mann der Welt,. Ich kö

Eichtig in den ROman, ist vor allem, dass Jana und SImon anfangen, sich zu vertrauen. 

nnte dir stundenlang dabei zusehen, wenn du wie ein wild gewordener Gummiball durchs Haus tanzt, auch wenn wir das mit dem SIngen noch üben müssen. Und entweder wir kehren gemeinsam nach Siria zurück oder gar nicht." (Seite 342)

 


Also, nachdem ich jetzt so viel über Simon gesprochen habe, sonst noch eingie Dinge, die mir an dem Roman aufgefallen sind: 

Ich habe viel schneller in die Handlung hineingefunden, als beim ersten Teil, da ich schon so viele Hintergrundinformationen schon hatte! 

Auch dieser Roman liest sich in einem Zug und die Mischung der Genre ist Amanda Frost als Autorin wieder sehr gut gelungen!
Tja und, ich freu mcih schon auf den dritten Teil ;)

 

Mein Fazit:

 

Für den süßen Simon als Hauptperson und den Planeten Siria, der mir im zweiten Band viel mehr ans Herz gewachsen ist, vergebe ich **** vier Sterne!

 

Autoreninfo:

 

Im April 2013 erfüllte Amanda Frost sich mit der Veröffentlichung ihres ersten Buches einen lang gehegten Traum. Sie startete die erfolgreiche Siria-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte.

Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Wenn Amanda nicht gerade Geschichten erfindet, verschlingt sie Bücher oder macht die bayerische Landeshauptstadt unsicher. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder

 

Quelle: 

 

http://www.amazon.de/Sei-mein-Stern-Amanda-Frost/dp/3000437215/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1408020121&sr=8-1&keywords=sei+mein+stern

 

Vielen Dank an die Autorin Amanda Frost für das Rezensionsexemplar!

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Kommentare: 1
  • #1

    Lenchen (Freitag, 15 August 2014 18:21)

    Eine tolle Rezension. Hat mir großen Spaß gemacht sie zu lesen, auch die Antworten von der Autorin sind sehr nett! Und all die Zitate weisen wirklich auf einen unterhaltsamen und schönen Roman hin.