Couch on fire

von Heidemarie Brosche

Quelle: www.h-brosche.de
Quelle: www.h-brosche.de

Inhalt:

 

Matthias-Georg ist 15 Jahre alt, und am besten beschreibt er sich mit dem Begriff Couch-Potato, darum wird er auch von allen einfach nur "Couch" genannt. Der bekennende Faulpelz liebt sein Smartphone, macht wenig für die Schule und scheut auch sonst jede Anstrengung. Und dann kommt der schlimmste Tag in seinem Leben: Seine Mutter tritt in STreik und erledigt keine Hausarbeiten mehr für ihn, ab jetzt muss er selber kochen. Und dann schlägt er vor den Augen eines Mädchens auch noch der Länge nach hin und verliert dabei sein Smartphone. Die Zeugin des Sturzes ist zugleich eine ehrliche Finderin des Smart-Phones, heitß Yayo und ist Halbjapanerin. Schon bei der telefonübergabe ist er sofort Feuer und Flamme von dem Mädchen - und schon bald bekommt seine Couch Konkurrenz. 

 

Leseprobe?!:

 

http://www.amazon.de/Couch-Fire-glaub-jetzt-gehts-ebook/dp/B00IMJ7J7S/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1407007605&sr=8-1&keywords=couch+on+fire

 

Meine Rezension:

 

Hier erkennt man so manchen einen Menschen wieder! Nein, selber bezeichne ich mich nicht als Couch-Potato, aber (ohne Namen zu nennen), kam ich mir in meiner Klasse schon so manches Mal wie Yayo vor ;) Und das ist auch gut so! Denn man merkt, dass Heidemarie Brosche das wirklich beobachtet hat und uns in der Figur von Couch darüber erzählt! Obwohl ich mir eigentlich vorgenommen habe, den Protagonisten Matthias-Georg zu nennen, ist er einfach Couch für mich! 

Das ganze Buch enthält Passagen, bei denen ich an Freunde und Klassenkameraden denken musste und mit diesen persönlichen Anekdoten war es sogar noch lustiger, das Buch zu lesen.

Ein kurzes Zitat muss ich angeben, da die Autorin besonders hier das Gefühl toll verkörpern konnte: 

„An einem Tag wie heute koste ich ihn ganz besonders aus, diesen wunderbaren Moment: Hintern auf die Sitzfläche sinken lassen, leichte Rechtsdrehung, Kopf auf die Erhöhung und gleichzeitig Beine hoch! Durch nichts auf der Welt ist dieses Gefühl zu toppen. Erleichterung! Wohlbefinden! Entspannung!“

Und wer kennt es nicht? Das Gefühl, wenn man von einem anstrengenden Schultag/Arbeitstag nach Hause kommt und dann etwas entspannen kann? Klar, man muss sich nicht unbedingt gleich auf die Couch begeben und Fernsehen, (ein gutes Buch tut es auch ;)!) Nein, so hat jeder seine eigenen Dinge, die einen entspannen (und bei mir ist es kein Buch!). 

Matthias-Georg (=Couch) war mir von Anfang an sympathisch, da er einfach so schön natürlich rüberkommt und sich keine Sorgen über nichts macht. Aber im Laufe des Buches entickelt der Junge sich gewaltig, verliert aber nicht an meiner Sympathie für ihn. Auch Yayo mochte ich von Anfang an, sie und Couch's Mutter sind sich in gewissen Dingen sehr ähnlich. 

Aber jeder Charakter trägt sein Stück an der Geschichte bei! Und das macht die Geschichte durchweg unterhaltsam und amüsant! Wie gesagt am besten, wenn man dazu seinen eigenen Pointen hat ;)

 

Mein Fazit:

 

Für den unterhaltsamen Matthias-Georg und seine netten Bekannten, für den leichten Schreibstil von Heidemarie Brosche, die vielen liebevollen Zeichnungen, gibt es von mir *** drei Sterne! Da ich hier glaube, etwas zu alt für die Altersgruppe zu sein, an die das Buch gerichtet ist. An vielen Stellen musste ich schmunzeln, aber so süß wie "Schilly-Billy Superstar" fand ich es nicht.

 

Autoreninfo:

 

Heidemarie Brosche, 1955 in Neuburg/Donau geboren, arbeitete nach Abitur und Studium zunächst als Hauptschullehrerin. Wegen der Geburt von insgesamt drei Söhnen war sie lange Zeit beurlaubt und begann in dieser Zeit mit dem Schreiben. Inzwischen ist sie Autorin zahlreicher Kinder-, Jugend- und Sachbücher und arbeitet wieder als Teilzeitlehrkraft an einer Augsburger Grund- und Hauptschule.

Besonders wichtig ist ihr, mit Humor, Augenzwinkern und Selbstironie zu schreiben und auch Lesemuffel zum Lesen zu verlocken.

 

Quelle: 

 

http://www.amazon.de/Couch-Fire-glaub-jetzt-gehts-ebook/dp/B00IMJ7J7S/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1407007605&sr=8-1&keywords=couch+on+fire

 

Vielen Dank an Heidemarie Brosche für das Rezensionsexemplar!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0