Die Seltsamen

von Stefan Bachmann

Quelle: diogenes Verlag
Quelle: diogenes Verlag

Leseprobe?!:

 

http://www.diogenes.ch/leser/katalog/nach_autoren/a-z/b/9783257068887/buch

 

Inhalt:

 

„Eines der phantasievollsten und souveränsten Debüts des Jahres, geschrieben von einem Schweizer, der damit als 18-Jähriger zum Bestsellerautor in Amerika wurde: Ein schüchterner Junge zieht aus, seine Schwester zu suchen, und findet nicht nur einen Freund, sondern muss – vielleicht – auch die Welt retten.“ (Quelle: http://www.diogenes.ch/leser/katalog/nach_autoren/a-z/b/9783257068887/buch)

Diese Beschreibung finde ich wunderschön, sie bringt den Inhalt des Buches wirklich auf den Punkt und gibt eine sehr gute Idee bezüglich des Inhalts. Ich versuche gar nicht erst, die Rezension besser hinzubekommen, aber ich schaffe es auf jeden Fall, sie länger zu verfassen!

Es war einmal ein Elfenportal, das sich auftat. Und die unterschiedlichsten Wesen kamen heraus spaziert und sich Eintritt in diese Welt verschafft. Bevor Frieden herrschen konnte, fanden viele Kämpfe und politische Diskussionen statt. Aber dieser Abschnitt ist jetzt abgeschlossen, all die Elfen, Kobolde und Gnome leben jetzt in England mit den Menschen zusammen und folgen alle der gleichen Tagesordnung. Aber Mischlinge werden nicht gemocht – jeden Tag finden Morde an ihnen statt.

Batholomew Kettle ist ein Mischling, er lebt mit Hettie, seiner Schwester in einem Viertel voller Elend unter all den Feen. Eines Tages kommt eine alte Dame in das Nachbarhaus der Geschwister, und am Tag darauf ist der Mischlingssohn der Familie weg. Barthy sieht die Federn, ahnt was mit edm Nachbars-Mischling passiert sein konnte und weiß, dass er und seine Schwester hier nicht mehr sicher sind und hier nie glücklich werden können. In der Zwischenzeit verlängert sich die Liste der ermordeten Mischlänge bedenklich.

Auch Arthur Jelliby, ein Politiker, wird in die Sache gezogen und scheint der einzige zu sein, der sich für Barthy einsetzt.

Die beiden - Arthur und Barthy - erleben viele Abenteuer. Sie sind immer auf der Hut, denn Barthy ist überzeugt „Der nächste in der Reihe bin ich!“

 

Meine Rezension:

 

Ein Roman, für alle die noch immer Märchen lieben, es aber nicht mehr zugeben wollen! Für alle Fantasy-Fans, die dachten, dass Fantasy nicht mehr emotional sein kann! Und für alle Leseratten, die noch träumen und wünsche wahr werden lassen wollen.

Durch die Aufregung und Spannung, habe ich mir die Handlung sehr bildlich vorstellen können. Ich bin überzeugt, dass die Geschichte irgendwo einen wahren Kern hat, denn sie ist so wirklichkeitstreu erzählt und man verliebt sich einfach in Barthy.

Arthur und Barthy sind die perfekte Kombination aus den beiden, doch verschiedenen Welten, und ihre Abenteuer sind gleichermaßen verrückt, wie besonders und bezaubernd. Die Phantasie des Autors wird in jedem Wort deutlich und der Absurdeste der Situationen wird man sich auch erst im Nachhinein bewusst.

Zum Schluss des Buches, steht ein Problem noch offen und deswegen bin ich mir einer Fortsetzung sicher, auf die ich mich schon jetzt sehr freue!

Manchmal konnte ich den Gedankenstrom des Autors nicht mehr so ganz nachvollziehen, aber ich habe einfach keine so blühende Fantasie.

 

 

Mein Fazit:

 

Ich weiß es nicht. Ich muss sagen, ich war mir bei der Fazit Vergabe noch nie so unsicher, wie bei diesem Roman: Kreativität: fünf Sterne, Spannung: vier Sterne, Schreibstil: fünf Sterne, Gesamteindruck: vier Sterne. Ich würde dem Buch wirklich gerne fünf Sterne geben, und es hat definitiv das Zeug dazu, aber das würde es automatisch zu meinen Büchern gehören lassen. Und dazu gehört es nicht, ich hatte nicht dieses Lesegefühl! Also muss es sich mit ****vier Sternen zufrieden geben, es hat aber bei anderen bestimmt das Zeug zum Lieblingsbuch!

 

Autoreninfos:

 

Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen die Fächer Orgel und Komposition studiert), ansonsten aber von seiner Mutter bis zum Highschool-Abschluss zu Hause unterrichtet wurde. Er will Filmkomponist werden. Mit 16 schrieb er, inspiriert von seiner Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis’ ›Chroniken von Narnia‹, sein Debüt, ›Die Seltsamen‹, ein Riesenerfolg in den USA und nun auch in Deutschland.

 

Quelle: Diogenes Verlag:

http://www.diogenes.ch/leser/katalog/nach_autoren/a-z/b/9783257068887/autor

 

Vielen Dank an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar!

http://www.diogenes.ch/

 

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Marie (Dienstag, 06 Mai 2014 17:26)

    Ich bin der größte Märchenfan, den die Welt je gesehen hat! Der Roman hört sich so süß an!

  • #2

    Sternchen (Mittwoch, 07 Mai 2014 10:47)

    Spannend, spannend!

  • #3

    Kat (Mittwoch, 07 Mai 2014 16:34)

    Mir ist der Diogenes Verlag irgendwie richtig sympathisch! Und das Buch hört sich echt super an!

  • #4

    Franzi (Mittwoch, 07 Mai 2014 16:35)

    Ich habe gerade erst mit Kat über dich gesprochen und irgendwie kamen wir dann auch auf Bücher (wie wir wohl den Zusammenhang herstellen konnten ?! ;)!) gekommen. Ich hab "Die Seltsamen" schon gelesen, und kann es wirklich empfehlen. Ich hatte ein ganz ähnliches "Leseerlbenis" wie Theresa!

  • #5

    Mikka Liest (Freitag, 02 Januar 2015)

    Das klingt nach genau dem richtigen Buch für mich! Ich lese ja z.B. auch gerne die Bücher von Nicholas Vega, und das sind im Prinzip auch Fantasy-Märchen für Erwachsene. :-)