Wochenfrage

 Wochenfrage?!

 

Wochenfrage #2:

 

Wie wichtig ist es euch, dass Bücher auch verfilmt werden? Denken wir beispielsweise mal an "Die Tribute von Panem", die meisten von euch haben bestimmt das Buch gelesen und wahrscheinlich auch den Film Teil 1 und 2 gesehen. Habt ihr euch auf den Film gefreut? Wenn ihr eine Schullektüre in der Klasse lest, schaut ihr euch zur Vorbereitung auch den Film an?

 

All die großen Bücher wurden verfilmt, all die erfolgreichen Bücher wurden verfilmt. 

Ich habe mich wirklich sehr auf die Tribute von Panem, den Kinofilm, gefreut. Meiner Meinung nach ist es einfach unglaublich spannend, die eigenen Vorstellungen, die man sich während des Lesens gemacht hat, mit den Vorstellungen eines anderen zu vergleichen. Trotz alledem würde ich sagen, dass ich einige meiner Lieblingsbücher nicht verfilmt haben wollte. Das ist auch gut so, denn am Ende wird man vielleicht doch noch enttäuscht. Um einen Film objektiv sehen zu können, muss man eine gewisse Distanz zu dem Buch haben. Wenn du jetzt hingegen ein Buch hast, das du immer im Winter vor Weihnachten liest, das du immer liest, wenn du im Stress bist oä., und es dann verfilmt wird, dann verbindest du selbst so viel damit. 

Zum Glück werden eher die Bücher verfilmt, die auch richtig erfolgreich sind, und wann hat man eine größere Distanz zu meinem Buch entwickelt als dann, wenn es die ganze Welt liest?

Zur Schullektüre: Ich lese gerade, als eine meiner Schullektüren "Pride and Prejudice", ich liebe dieses Buch einfach und kenne es inzwischen fast auswendig, weil ich es auf Deutsch an die 10 mal, auf englisch an die 10 mal gelesen habe, und den Film sowie die Serie auch schon wirklich oft gesehen  habe... 

Als Vorbereitung auf die Prüfung lese ich es jedoch wieder, und die Serie schaue ich auch wieder an. Die 6 stündige Serie mit Colin Firth zeigt natürlich den Film auch viel detaillgetreuer, als der 1,5 Stündige Film. Ein anderes Buch, mit dem ich mich auf die Prüfung vorbereite ist "Lord of the Flies", auf deutsch "Herr der Fliegen", glaubt mir, da weiß ich schon, warum ich mir den Film nicht anschaue.. Das Buch ist nicht meines, und dann auch noch mit dem  Film noch tiefer eintauchen. Schon gar nicht! Da lerne ich lieber das theoretische und belasse es dabei, das Buch sowohl auf deutsch als auch auf englisch gelesen zu haben. 

Im Grundsätzlichen finde ich Verfilmungen von Büchern gut, doch anschauen würde ich mir auch nicht jede.

 

Und noch ein Tipp: Unter -> Bücher -> Literaturverfilmungen habe ich noch mehr Gedanken zu diesem Thema, wenn es auch ganz andere sind, aufgeschrieben.

 

Wie steht ihr dazu?

 

Kommentare: 3 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    marie (Freitag, 03 Januar 2014 15:37)

    ich finde deine Ansicht wirklich gut, weiß nicht so recht, was ih noch mehr dazu sagen sollte... Ganz besonders liebe ich "Stolz und Vorurteil", die Serie kenne ich jedoch nicht...

    lg deine Marie

  • #2

    Erika Folk (Freitag, 03 Januar 2014 18:13)

    Ich bin da auch ganz deiner Meinung; es ist eigentlich immer ganz spannend, wenn man vergleicht, wie sich die Filmemacher und wie man selbst die Personen und Szenen vorgestellt hat. Mir fällt jetzt aber auf Anhieb kein Film ein, der besser oder genauso gut gewesen wäre, wie das Buch (ich habe weder Twilight, Die Tribute von Panem noch Stolz und Vorurteil gesehen bzw. gelesen, also kann ich das nicht beurteilen!).
    Auch habe ich eigentlich noch keine Schullektüre gelesen, über die ich eine Prüfung geschrieben habe, die auch verfilmt worden ist, aber ich würde es vielleicht machen, wenn mir das in den nächsten Jahren passiert!

  • #3

    Laura (Samstag, 11 Januar 2014 23:07)

    Das ist wirklich ne gute Frage und so wie du sie beantwortet hast denke ich auch darüber, ich freue mich immer wenn ein Buch verfilmt wird, aber nicht bei allen und ich finde es ziehmlich blöd wenn ein Buch schlecht verfilmt ist, dann schaue ich kir den film nicht so gerne an, aber ich tue es trotzdem, einfach weil mich das Filmemachen sehr interessiert und dann interessiert es mich wie sie das buch umgesetzt haben, auch wenn es schlecht ist.